Da sammelt die CDU Karlshorst tapfer und unermüdlich Unterschriften für den Erhalt des Regionalbahnhofes in unserem Kiez. Aktueller Stand: 4.225 Unterzeichner. Nun hat sie den Antrag zum Erhalt des Bahnhofs auch in den Verkehrsauschuss im Berliner Senat eingebracht. Das Ergebnis ist ernüchternt für die Konservativen, der Antrag wurde abgelehnt. Eine Begründung liefern SPD und Linkspartei laut Berliner Kurier aber nicht. Ebenso wenig wie zum Antrag der Grünen den Bahnhof zu sanieren. Für Karlshorst beides keine erfreulichen Nachrichten.
Die Aufregung der CDU allerdings, inklusive Unterschriftensammlung, die ist wohl eher dem beginnenden Wahlkampf zu den Abgeordnetenhauswahlen im September geschuldet - oder kämpft die CDU sonst für Formen der direkten Demokratie?
7. Juni 2011
26. Mai 2011
Deutsch Russische Freundschaft in Reinkultur
Ein kleines Jubiläum steht ins Haus. Die Deutsch-Russischen Festtage gehen ins fünfte Jahr. Seit 2007 haben sie sich zur größten deutsch-russischen Kulturveranstaltung in Deutschland entwickelt. Dies belegen die konstant hohen Besucherzahlen des Volksfestes (150.000 in 2009 und 2010) sowie die vielen positiven Resonanzen: »Heimat und russische Seele« (ND vom 14.6.2010)

14:00 - 18:30 Jugendfestival „Neuer Wind" / Jugendbühne
15:00 - 19:00 Eddie-Rosner Jazzfestival Salon-Orchester Berlin / Jazzbühne
15:00 - 16:00 KiTa Römerweg, Lew-Tolstoi-Grundschule / Jugendbühne
19:00 Start der Eröffnungsshow mit Klassik, Marina Devyatova und Ensemble „ЯR-Dance" und Karussell / Hauptbühne
22:30 Großes Höhenfeuerwerk / Hauptbühne
10:30 - 15:00 Eddie-Rosner Jazzfestival mit Jazzfamily, Malenki Fun Orchester / Jazzbühne
12:00 - 15:00 Jugendfestival „Neuer Wind" / Jugendbühne
12:00 Start des Renntages / Rennbahn
12:00 Jugendschachturnier Moskau gegen Berlin: Simultanschach mit dem russischen Schachmeister Alexander Zlochevski / Sportbereich
15:00 Boxturnier Moskau, Kaliningrad, Berlin / Hauptbühne
15:00 - 19:00 Modelschule „Grata", Kulturring e.V., Regenbogenperlen,
TundT, Chor „Baikal" / Jugendbühne
15:00 - 19:00 Eddie-Rosner Jazzfestival mit Alexander Simonovsky & Band / Jazzbühne
19:00 Russische Rocknacht mit Cubix True Bigs, Leto, Cosmonautix, Bratya Grim / Hauptbühne
22:00 Kino / Jugendbühne
22:30 Disco Russkij Variant / Tribünenhalle
10:00 - 19:00 Eddie-Rosner Jazzfestival, Malenki Fun Orchester, Swinging Partysans / Jazzbühne
10:00 - 15:00 Tap for You: Musikschule LaLaFa, Tanzensemble Messana,
Tanzgruppe Prima / Jugendbühne
13:00 - 15:30 Jugendfestival „Neuer Wind" / Hauptbühne
13:00 - 15:30 Boxturnier / Siegerehrungen / Rennbahn
15:00 - 19:00 Polizeiband 110, Verlosung des Gewinnspiels, Tanzgruppe Karussel / Jugendbühne
17:00 Abschlusskonzert Tancy Minus / Hauptbühne

Highlights 10.06.2011
14:00 Eröffnung des Festgeländes14:00 - 18:30 Jugendfestival „Neuer Wind" / Jugendbühne
15:00 - 19:00 Eddie-Rosner Jazzfestival Salon-Orchester Berlin / Jazzbühne
15:00 - 16:00 KiTa Römerweg, Lew-Tolstoi-Grundschule / Jugendbühne
19:00 Start der Eröffnungsshow mit Klassik, Marina Devyatova und Ensemble „ЯR-Dance" und Karussell / Hauptbühne
22:30 Großes Höhenfeuerwerk / Hauptbühne
Highlights 11.06.2011
10:00 Eröffnung des Festgeländes10:30 - 15:00 Eddie-Rosner Jazzfestival mit Jazzfamily, Malenki Fun Orchester / Jazzbühne
12:00 - 15:00 Jugendfestival „Neuer Wind" / Jugendbühne
12:00 Start des Renntages / Rennbahn
12:00 Jugendschachturnier Moskau gegen Berlin: Simultanschach mit dem russischen Schachmeister Alexander Zlochevski / Sportbereich
15:00 Boxturnier Moskau, Kaliningrad, Berlin / Hauptbühne
15:00 - 19:00 Modelschule „Grata", Kulturring e.V., Regenbogenperlen,
TundT, Chor „Baikal" / Jugendbühne
15:00 - 19:00 Eddie-Rosner Jazzfestival mit Alexander Simonovsky & Band / Jazzbühne
19:00 Russische Rocknacht mit Cubix True Bigs, Leto, Cosmonautix, Bratya Grim / Hauptbühne
22:00 Kino / Jugendbühne
22:30 Disco Russkij Variant / Tribünenhalle
Highlights 12.06.2011
10:00 Eröffnung des Festgeländes10:00 - 19:00 Eddie-Rosner Jazzfestival, Malenki Fun Orchester, Swinging Partysans / Jazzbühne
10:00 - 15:00 Tap for You: Musikschule LaLaFa, Tanzensemble Messana,
Tanzgruppe Prima / Jugendbühne
13:00 - 15:30 Jugendfestival „Neuer Wind" / Hauptbühne
13:00 - 15:30 Boxturnier / Siegerehrungen / Rennbahn
15:00 - 19:00 Polizeiband 110, Verlosung des Gewinnspiels, Tanzgruppe Karussel / Jugendbühne
17:00 Abschlusskonzert Tancy Minus / Hauptbühne
19. Mai 2011
Konzepterarbeitung fürs Theater Karlshorst
Das Theater Karlshorst ist schon recht lange Zeit eine Art "Sorgenkind" unseres Stadtteils. Aufwendig wurde es zuletzt saniert - jedenfalls zu großen Teilen - damit die Schostakowitsch-Musikschule einziehen konnte. Dazu hat sich mit der Trattoria Il Gattopardo ein Restaurant etablieren können. Auch der Stadtplatz vor dem Theater ist nun nahezu vollendet.
Doch ein Problem gibt es. Der Theatersaal, das eigentliche Herzstück der Immobilie, ist nun schon einige Jahre ungenutzt. Eine europaweite Ausschreibung scheiterte, auch eine interessierte Schauspielschule aus dem Friedrichshain wollte dann doch nicht einziehen. Nun gibt es wieder neue Ideen: „Kreativwirtschaftszentrum Theater Karlshorst – Entwicklung eines wirtschaftlich tragfähigen Nutzungs- und Betreiberkonzepts für den Gebäudekomplex Treskowallee / Stolzenfelsstraße“ – so lautet der Titel des Projektes zur Neubelebung des denkmalgeschützten Theaters Karlshorst in Berlin-Lichtenberg. Es wird von der EU gefördert und das Bezirksamt Lichtenberg und die HOWOGE werden laut Pressemitteilung 250.000 € einsetzen, um ein tragfähiges Konzept zur Entwicklung des Standorts zu erstellen und wie es heißt "die ersten Jahre des Betriebs des Kreativwirtschaftszentrums zu begleiten".
Geplant ist, das Theater als Kreativzentrum in Lichtenberg, mit Strahlkraft über den Bezirk hinaus zu etablieren. Es sollen sich Unternehmen aus der Kunst- und Kulturszene und damit verbundene Handwerksbetriebe ansiedeln. Der große Saal würde dann nach Vorgaben das Betreibers mit Mitteln der Howoge umgebaut werden.
Um das ganze Projekt zu begleiten wird ein Beirat aus Kunst- und Theaterschaffenden, Kulturmarketingfachleuten und Wirtschaftsexperten berufen, die ihre SachKenntnisse und ihre Erfahrungen einbringen sollen.
Doch ein Problem gibt es. Der Theatersaal, das eigentliche Herzstück der Immobilie, ist nun schon einige Jahre ungenutzt. Eine europaweite Ausschreibung scheiterte, auch eine interessierte Schauspielschule aus dem Friedrichshain wollte dann doch nicht einziehen. Nun gibt es wieder neue Ideen: „Kreativwirtschaftszentrum Theater Karlshorst – Entwicklung eines wirtschaftlich tragfähigen Nutzungs- und Betreiberkonzepts für den Gebäudekomplex Treskowallee / Stolzenfelsstraße“ – so lautet der Titel des Projektes zur Neubelebung des denkmalgeschützten Theaters Karlshorst in Berlin-Lichtenberg. Es wird von der EU gefördert und das Bezirksamt Lichtenberg und die HOWOGE werden laut Pressemitteilung 250.000 € einsetzen, um ein tragfähiges Konzept zur Entwicklung des Standorts zu erstellen und wie es heißt "die ersten Jahre des Betriebs des Kreativwirtschaftszentrums zu begleiten".
Geplant ist, das Theater als Kreativzentrum in Lichtenberg, mit Strahlkraft über den Bezirk hinaus zu etablieren. Es sollen sich Unternehmen aus der Kunst- und Kulturszene und damit verbundene Handwerksbetriebe ansiedeln. Der große Saal würde dann nach Vorgaben das Betreibers mit Mitteln der Howoge umgebaut werden.
Um das ganze Projekt zu begleiten wird ein Beirat aus Kunst- und Theaterschaffenden, Kulturmarketingfachleuten und Wirtschaftsexperten berufen, die ihre SachKenntnisse und ihre Erfahrungen einbringen sollen.
12. Mai 2011
Neuer Bebauungsplan für Karlshorst-West und Vattenfall-Kraftwerk
Im Oktober 2010 war das Baugebiet Karlshorst-West und das Vattenfall-Kraftwerk Klingenberg zuletzt Thema hier im Blog. Der Bebauungsplan-Entwurf 11– 47a für Karlshorst-West und den neuen Kraftwerksstandort wird wieder öffentlich ausgelegt. Interessierte Anwohner und Betroffene können dann erneut zu den Planungen Stellung nehmen. Zusätzlich informiert Baustadtrat Andreas Geisel (SPD) auf diversen Infoveranstaltungen zum Thema:
Veranstaltungsreihe »Fachgespräche zu den verfahrensbegleitenden Gutachten«
Ort: Kraftwerk Klingenberg, Köpenicker Chaussee 42, 10317 Berlin
Mehr Informationen gibt es auf www.karlshorst-west.de
Veranstaltungsreihe »Fachgespräche zu den verfahrensbegleitenden Gutachten«
Ort: Kraftwerk Klingenberg, Köpenicker Chaussee 42, 10317 Berlin
- 12. Mai 2011 | 19.00 Uhr
Erläuterung der Gutachten zu Lärm / Abstand / Altlasten - 19. Mai 2011 | 19.00 Uhr
Erläuterung der Gutachten zu Verkehr / Klima (Schwadenbildung) - 26. Mai 2011 | 19.00 Uhr
Erläuterung der Gutachten zu Wasser / Hoher Wallgraben / Luftschadstoffe
Mehr Informationen gibt es auf www.karlshorst-west.de
5. Mai 2011
S-Bahnhof Karlshorst mit neuem Zugang.
Lange genug hat es gedauert, doch jetzt ist er fertig: der neue Zugang zum S-Bahnhof Karlshorst. Nach einem Jahr Bauzeit und ohne den Betrieb zu unterbrechen, wurde heute am S-Bahnhof Karlshorst ein neuer Bahnhofszugang von der Stolzenfelsstraße eröffnet. Dazu wurde der vorhandene Tunnel in nördlicher Richtung mit einem Tunneldurchstich aus Stahlbeton verlängert. Ab sofort können sich also viele Fahrgäste den Umweg über den Haupteingang Höhe Treskowallee sparen. Bezahlt wurde der Neubau, immerhin 850.000 Euro teuer, durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
6. April 2011
Never ending story - Bahnbrücke Karlshorst
Im Februar schrieb ich hier im Blog noch von "Lebenszeichen für neue Bahnbrücke". Die haben sich jetzt erst einmal wieder erledigt. Die Berliner Morgenpost (hier via Google) berichtet von einer Verschiebung des Baustarts um mindestens ein Jahr. Die Pressemitteilung des Bezirksamtes macht es noch deutlicher.
Die Deutsche Bahn begründet die erneute Bauverzögerung mit einem fehlenden Planrechtsbeschluss durch das Eisenbahnbundesam. Aus diesem Grunde könne man definitiv nicht mehr 2011 beginnen das Nadelöhr in der Treskowallee endlich zu beseitigen. Damit geht auch das zehnte Jahr der geplanten Sanierung der Brücke und damit einhergehenden Verbreiterung um sieben Meter auf 25 Meter, sowie Erweiterung der Fahrbahn von zwei auf vier Spuren und Verlegung der Straßenbahnhaltestelle unter die Brücke verlegt vorbei, ohne das sich endlich etwas tut. Wir sind gespannt was das Jahr 2012 so bringt.
Die Deutsche Bahn begründet die erneute Bauverzögerung mit einem fehlenden Planrechtsbeschluss durch das Eisenbahnbundesam. Aus diesem Grunde könne man definitiv nicht mehr 2011 beginnen das Nadelöhr in der Treskowallee endlich zu beseitigen. Damit geht auch das zehnte Jahr der geplanten Sanierung der Brücke und damit einhergehenden Verbreiterung um sieben Meter auf 25 Meter, sowie Erweiterung der Fahrbahn von zwei auf vier Spuren und Verlegung der Straßenbahnhaltestelle unter die Brücke verlegt vorbei, ohne das sich endlich etwas tut. Wir sind gespannt was das Jahr 2012 so bringt.
2. April 2011
Boxkampf endet auf dramatische Weise
Der große Boxabend in der Trabrennbahn Karlshorst endete laut Tagesspiegel mit einem Familiendrama. So stürmte der Stiefvater der 26-jährigen Boxerin Rola El-Halabi in ihre Kabine und feurte dort auf seine Stieftocher. Bereits zuvor hatte er zwei Sicherheitsleute mit Schüssen verletzt.
Die Veranstaltung wurde nach der Tat sofort beendet, alle drei Opfer ins Krankenhaus gebracht und operiert, es schwebt keiner in Lebensgefahr. Die 800 Zuschauer mussten die Tribünenhalle verlassen, Eurosport beendete die Liveübertragung des Boxabends aus Karlshorst.
Der Tagesspiegel berichtet auch über ein etwaiges Motiv. So soll der 44-jährige Hicham El-Halabi auch als Manager und Förderer seiner Stieftochter gearbeitet haben, beide hätten sich vor Monaten zerstritten. Aus Angst vor ihrem Vater hätte die 26-jährige Boxerin extra drei Sicherheitsleute engagiert.
+++ Nachtrag: Hier findet sich ein kurzer Augenzeugenbericht zu den Ereignissen.
+++ Nachtrag: Hier findet sich ein kurzer Augenzeugenbericht zu den Ereignissen.
24. März 2011
Ostern heißt Osterfeuer in Karlshorst
Am Ostersonntag findet auf der Trabrennbahn im Biergarten wieder das alljährliche Osterfeuer statt. Dazu gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm für die ganze Familie:
Kinderprogramm mit Ostereiersuche, Ponyreiten und Stallbesuch für Interessierte.
Gegen 17:00 Uhr wird das große Osterfeuer entzündet.
Kinderprogramm mit Ostereiersuche, Ponyreiten und Stallbesuch für Interessierte.
Gegen 17:00 Uhr wird das große Osterfeuer entzündet.
8. März 2011
Fliegende Fäuste im Pferdesportpark
Da wa sonst die Traber ihre Runden drehen, gibt es am 1. April 2011 eine besondere Veranstaltung: "Back 2 Boxing". Es handelt sich dabei wie der Name schon sagt, um einen Boxabend in der Wetthalle der Trabrennbahn Karlshorst. Der Berliner Benjamin Simon bestreitet im Pferdesportpark gegen Sam Soliman einen WM-Ausscheidungskampf. Mit einem Sieg gegen den Australier würde „Iron Ben“ auf Rang 2 der IBF-Weltrangliste vorrücken. Damit würde er einem deutsch-deutschen Duell mit Sebastian Sylvester einen entscheidenden Schritt näher kommen und würde die deutsche Dominanz im Mittelgewicht weiter unterstreichen.
Beide Gegner haben ein recht unterschiedliches Kampfprofil. Benjamin Simon (28 Jahre jung) konnte 20 seiner 21 Kämpfe für sich entscheiden davon 19 durch K.O. Der 37-jährige Sam Soliman gewann 39 seiner 50 Kämpfe, davon 17 durch K.O. Doch der WM-Ausscheidungskampf ist nicht die einzige Veranstaltung des Abends. Geplant ist unter anderem eine Internationale Deutsche Meisterschaft im Schwergewicht zwischen Yakup Saglam und Michael Wallisch. Zusätzlich boxen Schwergewichts-Talent Erkan Teper, Varol Vekiloglu kämpft um die IBF Europameisterschaft, und der Münchner Alexander Petkovic wird auch in den Ring steigen.
Daneben wird es auch Kämpfe im Frauenboxen geben, unter anderem zwei Weltmeisterschaftskämpfe nach Version der IBF mit Leichtgewichtlerin Rola El-Halabi aus Ulm (gegen Irma Balijagic Adler) und der Berliner Halbmittelgewichtlerin Jennifer Retzke (gegen Eva Halasi). Und für Özlem Sahin aus Ludwigsburg steht der letzte Härtetest vor einer möglichen WM auf dem Programm.
Tickets für den Boxabend gibt es auf www.prime-time-boxing.com und ticket.figosport.de. Wer sich die Kämpfe nicht live anschauen kann oder will, dem sei gesagt, dass Eurosport am 1. April von 21 bis 23 Uhr live aus Karlshorst überträgt.
Beide Gegner haben ein recht unterschiedliches Kampfprofil. Benjamin Simon (28 Jahre jung) konnte 20 seiner 21 Kämpfe für sich entscheiden davon 19 durch K.O. Der 37-jährige Sam Soliman gewann 39 seiner 50 Kämpfe, davon 17 durch K.O. Doch der WM-Ausscheidungskampf ist nicht die einzige Veranstaltung des Abends. Geplant ist unter anderem eine Internationale Deutsche Meisterschaft im Schwergewicht zwischen Yakup Saglam und Michael Wallisch. Zusätzlich boxen Schwergewichts-Talent Erkan Teper, Varol Vekiloglu kämpft um die IBF Europameisterschaft, und der Münchner Alexander Petkovic wird auch in den Ring steigen.Daneben wird es auch Kämpfe im Frauenboxen geben, unter anderem zwei Weltmeisterschaftskämpfe nach Version der IBF mit Leichtgewichtlerin Rola El-Halabi aus Ulm (gegen Irma Balijagic Adler) und der Berliner Halbmittelgewichtlerin Jennifer Retzke (gegen Eva Halasi). Und für Özlem Sahin aus Ludwigsburg steht der letzte Härtetest vor einer möglichen WM auf dem Programm.
Tickets für den Boxabend gibt es auf www.prime-time-boxing.com und ticket.figosport.de. Wer sich die Kämpfe nicht live anschauen kann oder will, dem sei gesagt, dass Eurosport am 1. April von 21 bis 23 Uhr live aus Karlshorst überträgt.
7. Februar 2011
Bahn hängt Karlshorst ab
Der Regionalbahnhof Karlshorst ist schon seit Jahren in einem erbärmlichen Zustand. Die Bahnsteigkante bröckelt, die Wartehäuschen versprühen den Charme einer Dorfstation, die schon lange geschlossen ist. Die Treppe zum Gleis in Richtung Innenstadt ist besoonders im Winter ein großes Sicherheitsrisiko. Doch Besserung ist hier nicht in Sicht. Die Bahn möchte den Regionalbahnhof Karlshorst definitiv im Jahre 2016 schließen, so schreibt der Tagesspiegel.
Das ist besonders vor dem Hintergrund der Entscheidung, keinen neuen Bahnhof in Köpenick zu errichten, sehr fragwürdig. So wird der gesamte Südosten Berlins vom Regionalverkehr abgehängt, da es auf der Linie zwischen Erkner und Ostbahnhof keinen einzigen Halt für die Regionallinien geben wird. Auch der Airport Express der den Flughafen für auch für den Südosten recht gut erreichbar machte, wird dann nicht mehr in Karlshorst halten.
Während die Einwohnerzahl in Köpenick und besonders Karlshorst wächst und mit dem 1. FC Union Berlin und auch der Bühne in der Wuhlheide nicht nur lokal bedeutsame Einrichtungen an der Strecke liegen, sieht die Bahn das anders.
Das ist besonders vor dem Hintergrund der Entscheidung, keinen neuen Bahnhof in Köpenick zu errichten, sehr fragwürdig. So wird der gesamte Südosten Berlins vom Regionalverkehr abgehängt, da es auf der Linie zwischen Erkner und Ostbahnhof keinen einzigen Halt für die Regionallinien geben wird. Auch der Airport Express der den Flughafen für auch für den Südosten recht gut erreichbar machte, wird dann nicht mehr in Karlshorst halten.
Während die Einwohnerzahl in Köpenick und besonders Karlshorst wächst und mit dem 1. FC Union Berlin und auch der Bühne in der Wuhlheide nicht nur lokal bedeutsame Einrichtungen an der Strecke liegen, sieht die Bahn das anders.
3. Februar 2011
Weltrekord auf der Trabrennbahn Karlshorst?
Am 11. Februar ist Renntag im Pferdesportpark Karlshorst. Das ist eigentlich nichts ungewöhnliches, wäre da nicht das Pferd Bentley Sun. Es stellte am 29. Dezember 2010 den Weltrekord von 38. Siegen in Folge, gehalten seit 2002 von Bodyguard of Spain, ein und könnte nun am Freitag, 11.02.2011 den 39. Sieg in Folge erringen und damit alleiniger Rekorhalter werden. Der Renntag beginnt um 17 Uhr und Bentley Sun startet im 8. Rennen.
2. Februar 2011
Bahnhof Karlshorst - wieder Lebenszeichen für neue Bahnbrücke
Geplant ist die neue Bahnbrücke schon sehr lange, erste Fertigstellungstermine waren im Jahre 2001, dann wieder im Jahre 2006. Jetzt gibt es wieder neue Informationen der Deutschen Bahn. Der Berliner Kurier schreibt, dass nun im Juni 2011 endlich die Bauarbeiten beginnen sollen. Dabei soll die Straße verbreitert werden und die Starßenbahnhaltestelle direkt an den S-Bahnhof verlegt werden. Laut Bahn AG wird der Verkehr nur an den Wochenende beeinträchtigt. Das Ganze soll dann im Jahre 2013 fertig sein. Eine ganz schön lange Zeit, doch erst einmal muss wirklich angefangen werden zu bauen.
10. Dezember 2010
Tierpark Friedrichsfelde als Disneyland?
Dem Tierpark geht es schlecht. Zwar ist mit Thila Sarrazin sein größter Kritiker nicht mehr da, doch schreibt der Tierpark Verluste. In diesem sollen es wohl 1,6 Mio EUR Miese sein. Das zehrt an den Rücklagen des Tierparks. Grund für die schlechte Situation sind die zu geringen Besucherzahlen.
Dazu gibt es jetzt verschiedenste Verbesserungsvorschläge, um mehr Gäste in den schönen Landschaftstiergarten zu locken. Die Grünen möchten z.B. gerne einen Abenteuertiergarten und Safaripark aus dem Friedrichsfelder Tierpark machen - eine Art Disneyland also. Auch die Linkspartei machte sich nun so ihre Gedanken. Neues Deutschland berichtet heute über einen Antrag der LINKEN Lichtenberg an die BVV mit dem Titel »Ohne wenn und aber – ja zur Perspektive von Tierpark und Zoo«. Darin fordert man unter anderem mehr Hinweise auf den Tierpark im Straßenbild, eine Verbesserung des Marketing- und des Veranstaltungskonzepts. Auch die Angebotsqualität soll sich verbessern, der Streichelzoo für Kinder ist da so ein Punkt. Die Idee der Grünen, einen Safaripark oder gar ein Disneyland aus dem Tierpark zu machen, lehnt man - zum Glück - ab.
Nicht unerwähnt soll hier bleiben, dass Finanzsenator Ulrich Nußbaum im Juli bei einem Rundgang durch den Zoologischen Garten, trotz aller notwendigen Sparsamkeit, eine Bestandsgarantie für beide Einrichtungen abgegeben hat.
Dazu gibt es jetzt verschiedenste Verbesserungsvorschläge, um mehr Gäste in den schönen Landschaftstiergarten zu locken. Die Grünen möchten z.B. gerne einen Abenteuertiergarten und Safaripark aus dem Friedrichsfelder Tierpark machen - eine Art Disneyland also. Auch die Linkspartei machte sich nun so ihre Gedanken. Neues Deutschland berichtet heute über einen Antrag der LINKEN Lichtenberg an die BVV mit dem Titel »Ohne wenn und aber – ja zur Perspektive von Tierpark und Zoo«. Darin fordert man unter anderem mehr Hinweise auf den Tierpark im Straßenbild, eine Verbesserung des Marketing- und des Veranstaltungskonzepts. Auch die Angebotsqualität soll sich verbessern, der Streichelzoo für Kinder ist da so ein Punkt. Die Idee der Grünen, einen Safaripark oder gar ein Disneyland aus dem Tierpark zu machen, lehnt man - zum Glück - ab.
Nicht unerwähnt soll hier bleiben, dass Finanzsenator Ulrich Nußbaum im Juli bei einem Rundgang durch den Zoologischen Garten, trotz aller notwendigen Sparsamkeit, eine Bestandsgarantie für beide Einrichtungen abgegeben hat.
24. November 2010
Die Zeit rennt: das Fest naht - Weihnachtsmarkt in Karlshorst
Ja nicht nur in den einschlägigen Discountern, Drogerien und Supermärkten hält das Weihnachtsfest Einzug. Ende November darf man auch schon einmal an Weihnachtsmärkte und echte Festtagsstimmung denken. Besonders in diesem Jahr, schließlich ist am kommenden Wochenende bereits der 1. Advent.
In Karlshorst wird es dazu eine Wiederauflage eines Weihnachtsmarktes geben. Hat sich doch mit dem Wegfall des Mini-Weihnachtsmarktes auf dem Gelände des Portland-Cement-Hauses hier eine Lücke aufgetan. Diese will der "Mittelalterliche Weihnachtsmarkt" in Karlshorst auf dem Theatervorplatz in der Ehrenfelsstraße am Samstag, 4. Dezember von 13 bis 21 Uhr und am Sonntag, 5. Dezember von 13 bis 18 Uhr schließen. Organisiert wird das Ganze in Kooperation mit dem Bezirksamt Lichtenberg und der HoWoGe und dem Stadtteilzentrum iKARUS.
Geboten wird alles was einen in Weihnachtsstimmung versetzt: mittelalterliche Gewerke wie Schmiedekunst, Tischlerhandwerk und Kerzenzieherei, weihnachtliches Backwerk, Bastelarbeiten, die man auch selbst im geheizten Foyer des Theaters aus Gewürzen, Waldfrüchten und -wurzeln, aus Lauschaer Glas und erzgebirgischen Holzelementen
anfertigen kann.
Speziell die Kleinen erwarten Geschichten und Märchen die Karl und Horst mitgebracht haben. Außerdem Märchenspiele, Ratespiele, Musik, ein handbetriebenes Kinderkarussell, richtige Theateraufführungen und Gaukelalefanzen, gemeinsames Sternensingen (für die Vergesslichen gibt es Liederzettel), Naschproben und den traditionellen "Geschenkehandel". Fürs leibliche Wohl sorgen laut Flyer historische Köstlichkeiten wie selbstgemachter heißer Johannisbeerwein und knuspriges aus dem historischen Backofen und der Pfanne.
Klingt nach einem echten kleinen Weihnachtsmarkt, sollte man sich nicht entgehen lassen. Das genaue Programm mit zeitlichem Ablauf findet sich hier.
In Karlshorst wird es dazu eine Wiederauflage eines Weihnachtsmarktes geben. Hat sich doch mit dem Wegfall des Mini-Weihnachtsmarktes auf dem Gelände des Portland-Cement-Hauses hier eine Lücke aufgetan. Diese will der "Mittelalterliche Weihnachtsmarkt" in Karlshorst auf dem Theatervorplatz in der Ehrenfelsstraße am Samstag, 4. Dezember von 13 bis 21 Uhr und am Sonntag, 5. Dezember von 13 bis 18 Uhr schließen. Organisiert wird das Ganze in Kooperation mit dem Bezirksamt Lichtenberg und der HoWoGe und dem Stadtteilzentrum iKARUS.
Geboten wird alles was einen in Weihnachtsstimmung versetzt: mittelalterliche Gewerke wie Schmiedekunst, Tischlerhandwerk und Kerzenzieherei, weihnachtliches Backwerk, Bastelarbeiten, die man auch selbst im geheizten Foyer des Theaters aus Gewürzen, Waldfrüchten und -wurzeln, aus Lauschaer Glas und erzgebirgischen Holzelementenanfertigen kann.
Speziell die Kleinen erwarten Geschichten und Märchen die Karl und Horst mitgebracht haben. Außerdem Märchenspiele, Ratespiele, Musik, ein handbetriebenes Kinderkarussell, richtige Theateraufführungen und Gaukelalefanzen, gemeinsames Sternensingen (für die Vergesslichen gibt es Liederzettel), Naschproben und den traditionellen "Geschenkehandel". Fürs leibliche Wohl sorgen laut Flyer historische Köstlichkeiten wie selbstgemachter heißer Johannisbeerwein und knuspriges aus dem historischen Backofen und der Pfanne.
Klingt nach einem echten kleinen Weihnachtsmarkt, sollte man sich nicht entgehen lassen. Das genaue Programm mit zeitlichem Ablauf findet sich hier.
22. November 2010
Berlins älteste Orgel kehrt zurück
Die weihnachtszeit rückt eiligen Schrittes immer näher und damit ist auch wieder Hochkonjunktur für die Kirchen. Dafür passend sind nun die seit über einem Jahr laufenden Restaurierungsarbeiten an Berlins ältester Orgel, der Amalien-Orgel abgeschlossen.
Die Amalien-Orgel wurde bereits im Jahre 1755 für Prinzessin Anna Amalie von Preußen, jüngste Schwester Friedrichs des Großen, für das Berliner Stadtschloss erbaut. Nach verschiedenen Stationen wurde sie 1956 der Karlshorster Kirchengemeinde "Zur frohen Botschaft" geschenkt.
Zur Feier der Rückkehr der Orgel wird es vom 10. bis 12. Dezember ein Festwochenende in der evangelischen Kirche "Zur frohen Botschaft" in der Weseler Straße 6.
Die Amalien-Orgel wurde bereits im Jahre 1755 für Prinzessin Anna Amalie von Preußen, jüngste Schwester Friedrichs des Großen, für das Berliner Stadtschloss erbaut. Nach verschiedenen Stationen wurde sie 1956 der Karlshorster Kirchengemeinde "Zur frohen Botschaft" geschenkt.
Zur Feier der Rückkehr der Orgel wird es vom 10. bis 12. Dezember ein Festwochenende in der evangelischen Kirche "Zur frohen Botschaft" in der Weseler Straße 6.
19. Oktober 2010
Kindergartenplätze in Karlshorst
Karlshorst wächst. Egal ob im Carlsgarten oder Zwieseler Straße die neuen Siedlungen sind beliebt und ziehen immer mehr Einwohner in den schönsten Stadtteil Lichtenbergs. Doch mit den neuen Einwohnern gibt es auch neue Anforderungen an die Infrastruktur, so gibt es mittlerweile einen echten Engpass bei den Kitaplätzen und damit in absehbarer Zukunft sicher auch Knappheit bei den Grundschulplätzen.
Die Problematik "Kindergartenplätze in Karlshorst" macht der Bürgerverein Karlshorst zum Thema einer Einwohnerversammlung am Donnerstag, 21. Oktober, 19 Uhr in der Schostakowitsch Musikschule (Stolzenfelsstr. 1) . Dort informiert Michael Räßler-Wolff, der zuständige Bezirksstadtrat für Familie, Jugend und Gesundheit, zum Thema und stellt sich auch den Fragen der Anwesenden.
Die Problematik "Kindergartenplätze in Karlshorst" macht der Bürgerverein Karlshorst zum Thema einer Einwohnerversammlung am Donnerstag, 21. Oktober, 19 Uhr in der Schostakowitsch Musikschule (Stolzenfelsstr. 1) . Dort informiert Michael Räßler-Wolff, der zuständige Bezirksstadtrat für Familie, Jugend und Gesundheit, zum Thema und stellt sich auch den Fragen der Anwesenden.
14. Oktober 2010
Karlshorst-West: Aktueller Stand zum Vattenfaller Heizkraftwerk Klingenberg
Das Thema steht bereits seit geraumer Zeit im Raum Vattenfall wird das Kraftwerk Klingenberg in Rummelsburg abreissen und durch drei neue Anlagen ersetzen, ein gasbetriebenes Kraftwerk und zwei Biomasseheizkraftwerke. Dazu gibt es jetzt Neuigkeiten.
So wird man auf einen 60m hohen Kühlturm verzichten und dafür drei Kühlblöcke mit einer Höhe von nur 25m errichten. Damit soll die Umgebung (Rummelsburger Bucht, Friedrichsfelde und Karlshorst) ihren wohn- und familienfreundlichen Charakter behalten. Außerdem werden die Standorte der drei neu geplanten Kraftwerke verlegt. Demnach soll auf dem Neubaustandort südlich des Stichkanals nur noch das Gaskraftwerk realisiert werden, wohingegen die beiden Biomasseheizkraftwerke anschließend auf dem Standort des bestehenden Heizkraftwerks Klingenberg errichtet werden sollen. Die leerstehenden denkmalgeschützten Anlagen sollen später eine denkmalverträgliche Nutzung erhalten.
Durch die örtliche Verlegung der Kraftwerke profitiert Karlshorst gleich doppelt. Einmal entstehen so entlang des Blockdammweges Ausgleichsflächen und zum Anderen will man auf Höhe Blockdammweg/Hönower Wiesenweg einen Sprtplatz mit Fußballfeld und Leichtathletikanlage errichten.
Wer sich mehr für das Thema interessiert, dem sei gesagt, im November 2010 soll es eine Infoveranstaltung geben. Außerdem gibt es das Portal www.karlshorst-west.de das sich der Thematik widmet und hier noch ein interessanter Artikel aus Neues Deutschland.
So wird man auf einen 60m hohen Kühlturm verzichten und dafür drei Kühlblöcke mit einer Höhe von nur 25m errichten. Damit soll die Umgebung (Rummelsburger Bucht, Friedrichsfelde und Karlshorst) ihren wohn- und familienfreundlichen Charakter behalten. Außerdem werden die Standorte der drei neu geplanten Kraftwerke verlegt. Demnach soll auf dem Neubaustandort südlich des Stichkanals nur noch das Gaskraftwerk realisiert werden, wohingegen die beiden Biomasseheizkraftwerke anschließend auf dem Standort des bestehenden Heizkraftwerks Klingenberg errichtet werden sollen. Die leerstehenden denkmalgeschützten Anlagen sollen später eine denkmalverträgliche Nutzung erhalten.
Durch die örtliche Verlegung der Kraftwerke profitiert Karlshorst gleich doppelt. Einmal entstehen so entlang des Blockdammweges Ausgleichsflächen und zum Anderen will man auf Höhe Blockdammweg/Hönower Wiesenweg einen Sprtplatz mit Fußballfeld und Leichtathletikanlage errichten.
Wer sich mehr für das Thema interessiert, dem sei gesagt, im November 2010 soll es eine Infoveranstaltung geben. Außerdem gibt es das Portal www.karlshorst-west.de das sich der Thematik widmet und hier noch ein interessanter Artikel aus Neues Deutschland.
12. Oktober 2010
Trödelmarkt in Karlshorst hat zu
Der Trödelmarkt der immer sonntags auf der Trabrennbahn stattfand, war eigentlich eine schöne Sache. Es gab eine recht hohe Anzahl an Ständen, dazu ein Imbissangebot und natürlich auch den Spielplatz vom Pferdesportpark.
Doch leider hat das wohl nicht gereicht. Bereits seit einigen Wochen gibt es den Trödelmarkt nicht mehr. Waren erst noch Termine für die kältere Jahreszeit als Nachttrödelmarkt in der Wetthalle angekündigt, sind die nun auch verschwunden und die Homepage teilt mit:
Da dies bereits der zweite gescheiterte Versuch eines Flohmarktes am Standort Trabrennbahn ist, wird sich wohl so schnell kein Nachfolger finden.
Doch leider hat das wohl nicht gereicht. Bereits seit einigen Wochen gibt es den Trödelmarkt nicht mehr. Waren erst noch Termine für die kältere Jahreszeit als Nachttrödelmarkt in der Wetthalle angekündigt, sind die nun auch verschwunden und die Homepage teilt mit:
Da dies bereits der zweite gescheiterte Versuch eines Flohmarktes am Standort Trabrennbahn ist, wird sich wohl so schnell kein Nachfolger finden.
30. September 2010
Reiterstaffel adé - neuer Standort wird Stahnsdorf
Bereits letzten Oktober war hier im Blog die Spekulation über den neuen Standort der Bundesreiterstaffel ein Thema. Jetzt, fast ein Jahr später, ist es amtlich, wenn man dem Bericht der Märkischen Allgemeinen trauen darf.
So wird die Reiterstaffel der Bundespolizei endlich ein neues Quartier beziehen. Doch anders als nach der ersten Ausschreibung, die im Herbst 2009 rückgängig gemacht wurde, ist jetzt der neue Standort Stahnsdorf. Dort wird man für knapp 7 Mio. € einen Neubau errichten.
Damit hat die Trabrennbahn Karlshorst das Nachsehen. Sie war im April 2009 als Sieger aus der ersten Ausschreibung hervor gegangen. Mit dem Umzug sollte es zu umfangreichen Stallneubauten im Pferdesportpark kommen, die wird es jetzt wohl nicht mehr geben.
So wird die Reiterstaffel der Bundespolizei endlich ein neues Quartier beziehen. Doch anders als nach der ersten Ausschreibung, die im Herbst 2009 rückgängig gemacht wurde, ist jetzt der neue Standort Stahnsdorf. Dort wird man für knapp 7 Mio. € einen Neubau errichten.
Damit hat die Trabrennbahn Karlshorst das Nachsehen. Sie war im April 2009 als Sieger aus der ersten Ausschreibung hervor gegangen. Mit dem Umzug sollte es zu umfangreichen Stallneubauten im Pferdesportpark kommen, die wird es jetzt wohl nicht mehr geben.
27. September 2010
Die Bagger rollen an!
Schluss und vorbei. Das Kulturhaus Karlshorst schließt am morgigen 28. September entgültig seine Pforten. Damit endet die Ära einer bedeutenden Kulturstätte für den Kiez und seine Umgebung. Das Haus beherbergte Theater, Jazzclub, Galerie und vieles mehr und war nicht zuletzt Heimat für die Kiezversammlungen. Der lange geplante Abriss wird nun wohl in die Tat umgesetzt. Bis 2012 soll an gleicher Stelle ein Neubau entstehen, der auch das Nachbargrundstück in der Dönhoffstraße 41/42 miteinschließt. Das Thema findet sich auch schon hier im Blog.
Für Kultur ist dann dennoch weniger Platz. So schreibt die Berliner Morgenpost, dass im neu entstehenden Bauwerk nur noch 1.000 qm für Kulturschaffende reserviert sind, das entspricht in etwa der Hälfte der heute noch zur Verfügung stehenden Fläche. Das bedeutet, das sicherlich einige der sich bereits im Exil befindenden Mieter wie der Ernst-Busch-Chor im Gebäude der Tageszeitung Neues Deutschland am Franz-Mehring-Platz in Berlin-Friedrichshain oder das Zimmertheater Karlshorst, welches in die Kultschule in der Sewanstraße zieht, eher nicht den Weg zurück nach Karlshorst finden. Hier wird man erst schlauer sein, wenn das neue Kulturhaus eröffnet.
Das Erdgeschoss des Neubaus soll Geschäfte beherbergen, u.a. einen Biomarkt (Zieht der nako naturmarkt um? Wenn nicht wird es hier wohl einen harten Konkurrenzkampf geben) und in der dritten Etage werden Büroräume entstehen. Mit der Lührs & Holst City Projekte GmbH hat man einen Investor der sich speziell mit Büro- und Nahversorgungszentren auskennt, wenn man einen Blick in die Referenzen des Unternehmens wirft.
Doch damit nicht genug, auch in die bereits seit dem Jahr 2001 angekündigte und immer wieder verschobene Sanierung der Bahnbrücke über die Treskowallee kommt Bewegung. Baubeginn ist laut Berliner Kurier Juni 2011. Die Bauarbeiten sollen zweieinhalb Jahre dauern, es entsteht dabei eine Fahrbahnverbreiterung von derzeit zwei auf dann vier Fahrspuren. Die Sanierung der Brücke soll bei laufendem Bahnbetrieb und mit wenigen Unterbrechungen für den Autoverkehr erfolgen.
Für Kultur ist dann dennoch weniger Platz. So schreibt die Berliner Morgenpost, dass im neu entstehenden Bauwerk nur noch 1.000 qm für Kulturschaffende reserviert sind, das entspricht in etwa der Hälfte der heute noch zur Verfügung stehenden Fläche. Das bedeutet, das sicherlich einige der sich bereits im Exil befindenden Mieter wie der Ernst-Busch-Chor im Gebäude der Tageszeitung Neues Deutschland am Franz-Mehring-Platz in Berlin-Friedrichshain oder das Zimmertheater Karlshorst, welches in die Kultschule in der Sewanstraße zieht, eher nicht den Weg zurück nach Karlshorst finden. Hier wird man erst schlauer sein, wenn das neue Kulturhaus eröffnet.
Das Erdgeschoss des Neubaus soll Geschäfte beherbergen, u.a. einen Biomarkt (Zieht der nako naturmarkt um? Wenn nicht wird es hier wohl einen harten Konkurrenzkampf geben) und in der dritten Etage werden Büroräume entstehen. Mit der Lührs & Holst City Projekte GmbH hat man einen Investor der sich speziell mit Büro- und Nahversorgungszentren auskennt, wenn man einen Blick in die Referenzen des Unternehmens wirft.
Doch damit nicht genug, auch in die bereits seit dem Jahr 2001 angekündigte und immer wieder verschobene Sanierung der Bahnbrücke über die Treskowallee kommt Bewegung. Baubeginn ist laut Berliner Kurier Juni 2011. Die Bauarbeiten sollen zweieinhalb Jahre dauern, es entsteht dabei eine Fahrbahnverbreiterung von derzeit zwei auf dann vier Fahrspuren. Die Sanierung der Brücke soll bei laufendem Bahnbetrieb und mit wenigen Unterbrechungen für den Autoverkehr erfolgen.
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