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12. Mai 2011

Neuer Bebauungsplan für Karlshorst-West und Vattenfall-Kraftwerk

Im Oktober 2010 war das Baugebiet Karlshorst-West und das Vattenfall-Kraftwerk Klingenberg zuletzt Thema hier im Blog. Der Bebauungsplan-Entwurf 11– 47a für Karlshorst-West und den neuen Kraftwerksstandort wird wieder öffentlich ausgelegt. Interessierte Anwohner und Betroffene können dann erneut zu den Planungen Stellung nehmen. Zusätzlich informiert Baustadtrat Andreas Geisel (SPD) auf diversen Infoveranstaltungen zum Thema:

Veranstaltungsreihe »Fachgespräche zu den verfahrensbegleitenden Gutachten«

Ort: Kraftwerk Klingenberg, Köpenicker Chaussee 42, 10317 Berlin
  • 12. Mai 2011 | 19.00 Uhr
    Erläuterung der Gutachten zu Lärm / Abstand / Altlasten
  • 19. Mai 2011 | 19.00 Uhr
    Erläuterung der Gutachten zu Verkehr / Klima (Schwadenbildung)
  • 26. Mai 2011 | 19.00 Uhr
    Erläuterung der Gutachten zu Wasser / Hoher Wallgraben / Luftschadstoffe
Am 9. Juni 2011, 19 Uhr findet dann eine finale Informationsveranstaltung zum Bebauungsplan- Entwurf 11 – 47a in der Kantine der Max-Taut-Schule statt.

Mehr Informationen gibt es auf www.karlshorst-west.de

14. Oktober 2010

Karlshorst-West: Aktueller Stand zum Vattenfaller Heizkraftwerk Klingenberg

Das Thema steht bereits seit geraumer Zeit im Raum Vattenfall wird das Kraftwerk Klingenberg in Rummelsburg abreissen und durch drei neue Anlagen ersetzen, ein gasbetriebenes Kraftwerk und zwei Biomasseheizkraftwerke. Dazu gibt es jetzt Neuigkeiten.

So wird man auf einen 60m hohen Kühlturm verzichten und dafür drei Kühlblöcke mit einer Höhe von nur 25m errichten. Damit soll die Umgebung (Rummelsburger Bucht, Friedrichsfelde und Karlshorst) ihren wohn- und familienfreundlichen Charakter behalten. Außerdem werden die Standorte der drei neu geplanten Kraftwerke verlegt. Demnach soll auf dem Neubaustandort südlich des Stichkanals nur noch das Gaskraftwerk realisiert werden, wohingegen die beiden Biomasseheizkraftwerke anschließend auf dem Standort des bestehenden Heizkraftwerks Klingenberg errichtet werden sollen. Die leerstehenden denkmalgeschützten Anlagen sollen später eine denkmalverträgliche Nutzung erhalten.

Durch die örtliche Verlegung der Kraftwerke profitiert Karlshorst gleich doppelt. Einmal entstehen so entlang des Blockdammweges Ausgleichsflächen und zum Anderen will man auf Höhe Blockdammweg/Hönower Wiesenweg einen Sprtplatz mit Fußballfeld und Leichtathletikanlage errichten.

Wer sich mehr für das Thema interessiert, dem sei gesagt, im November 2010 soll es eine Infoveranstaltung geben. Außerdem gibt es das Portal www.karlshorst-west.de das sich der Thematik widmet und hier noch ein interessanter Artikel aus Neues Deutschland.