Da sammelt die CDU Karlshorst tapfer und unermüdlich Unterschriften für den Erhalt des Regionalbahnhofes in unserem Kiez. Aktueller Stand: 4.225 Unterzeichner. Nun hat sie den Antrag zum Erhalt des Bahnhofs auch in den Verkehrsauschuss im Berliner Senat eingebracht. Das Ergebnis ist ernüchternt für die Konservativen, der Antrag wurde abgelehnt. Eine Begründung liefern SPD und Linkspartei laut Berliner Kurier aber nicht. Ebenso wenig wie zum Antrag der Grünen den Bahnhof zu sanieren. Für Karlshorst beides keine erfreulichen Nachrichten.
Die Aufregung der CDU allerdings, inklusive Unterschriftensammlung, die ist wohl eher dem beginnenden Wahlkampf zu den Abgeordnetenhauswahlen im September geschuldet - oder kämpft die CDU sonst für Formen der direkten Demokratie?
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7. Juni 2011
12. Mai 2011
Neuer Bebauungsplan für Karlshorst-West und Vattenfall-Kraftwerk
Im Oktober 2010 war das Baugebiet Karlshorst-West und das Vattenfall-Kraftwerk Klingenberg zuletzt Thema hier im Blog. Der Bebauungsplan-Entwurf 11– 47a für Karlshorst-West und den neuen Kraftwerksstandort wird wieder öffentlich ausgelegt. Interessierte Anwohner und Betroffene können dann erneut zu den Planungen Stellung nehmen. Zusätzlich informiert Baustadtrat Andreas Geisel (SPD) auf diversen Infoveranstaltungen zum Thema:
Veranstaltungsreihe »Fachgespräche zu den verfahrensbegleitenden Gutachten«
Ort: Kraftwerk Klingenberg, Köpenicker Chaussee 42, 10317 Berlin
Mehr Informationen gibt es auf www.karlshorst-west.de
Veranstaltungsreihe »Fachgespräche zu den verfahrensbegleitenden Gutachten«
Ort: Kraftwerk Klingenberg, Köpenicker Chaussee 42, 10317 Berlin
- 12. Mai 2011 | 19.00 Uhr
Erläuterung der Gutachten zu Lärm / Abstand / Altlasten - 19. Mai 2011 | 19.00 Uhr
Erläuterung der Gutachten zu Verkehr / Klima (Schwadenbildung) - 26. Mai 2011 | 19.00 Uhr
Erläuterung der Gutachten zu Wasser / Hoher Wallgraben / Luftschadstoffe
Mehr Informationen gibt es auf www.karlshorst-west.de
7. Februar 2011
Bahn hängt Karlshorst ab
Der Regionalbahnhof Karlshorst ist schon seit Jahren in einem erbärmlichen Zustand. Die Bahnsteigkante bröckelt, die Wartehäuschen versprühen den Charme einer Dorfstation, die schon lange geschlossen ist. Die Treppe zum Gleis in Richtung Innenstadt ist besoonders im Winter ein großes Sicherheitsrisiko. Doch Besserung ist hier nicht in Sicht. Die Bahn möchte den Regionalbahnhof Karlshorst definitiv im Jahre 2016 schließen, so schreibt der Tagesspiegel.
Das ist besonders vor dem Hintergrund der Entscheidung, keinen neuen Bahnhof in Köpenick zu errichten, sehr fragwürdig. So wird der gesamte Südosten Berlins vom Regionalverkehr abgehängt, da es auf der Linie zwischen Erkner und Ostbahnhof keinen einzigen Halt für die Regionallinien geben wird. Auch der Airport Express der den Flughafen für auch für den Südosten recht gut erreichbar machte, wird dann nicht mehr in Karlshorst halten.
Während die Einwohnerzahl in Köpenick und besonders Karlshorst wächst und mit dem 1. FC Union Berlin und auch der Bühne in der Wuhlheide nicht nur lokal bedeutsame Einrichtungen an der Strecke liegen, sieht die Bahn das anders.
Das ist besonders vor dem Hintergrund der Entscheidung, keinen neuen Bahnhof in Köpenick zu errichten, sehr fragwürdig. So wird der gesamte Südosten Berlins vom Regionalverkehr abgehängt, da es auf der Linie zwischen Erkner und Ostbahnhof keinen einzigen Halt für die Regionallinien geben wird. Auch der Airport Express der den Flughafen für auch für den Südosten recht gut erreichbar machte, wird dann nicht mehr in Karlshorst halten.
Während die Einwohnerzahl in Köpenick und besonders Karlshorst wächst und mit dem 1. FC Union Berlin und auch der Bühne in der Wuhlheide nicht nur lokal bedeutsame Einrichtungen an der Strecke liegen, sieht die Bahn das anders.
14. Oktober 2010
Karlshorst-West: Aktueller Stand zum Vattenfaller Heizkraftwerk Klingenberg
Das Thema steht bereits seit geraumer Zeit im Raum Vattenfall wird das Kraftwerk Klingenberg in Rummelsburg abreissen und durch drei neue Anlagen ersetzen, ein gasbetriebenes Kraftwerk und zwei Biomasseheizkraftwerke. Dazu gibt es jetzt Neuigkeiten.
So wird man auf einen 60m hohen Kühlturm verzichten und dafür drei Kühlblöcke mit einer Höhe von nur 25m errichten. Damit soll die Umgebung (Rummelsburger Bucht, Friedrichsfelde und Karlshorst) ihren wohn- und familienfreundlichen Charakter behalten. Außerdem werden die Standorte der drei neu geplanten Kraftwerke verlegt. Demnach soll auf dem Neubaustandort südlich des Stichkanals nur noch das Gaskraftwerk realisiert werden, wohingegen die beiden Biomasseheizkraftwerke anschließend auf dem Standort des bestehenden Heizkraftwerks Klingenberg errichtet werden sollen. Die leerstehenden denkmalgeschützten Anlagen sollen später eine denkmalverträgliche Nutzung erhalten.
Durch die örtliche Verlegung der Kraftwerke profitiert Karlshorst gleich doppelt. Einmal entstehen so entlang des Blockdammweges Ausgleichsflächen und zum Anderen will man auf Höhe Blockdammweg/Hönower Wiesenweg einen Sprtplatz mit Fußballfeld und Leichtathletikanlage errichten.
Wer sich mehr für das Thema interessiert, dem sei gesagt, im November 2010 soll es eine Infoveranstaltung geben. Außerdem gibt es das Portal www.karlshorst-west.de das sich der Thematik widmet und hier noch ein interessanter Artikel aus Neues Deutschland.
So wird man auf einen 60m hohen Kühlturm verzichten und dafür drei Kühlblöcke mit einer Höhe von nur 25m errichten. Damit soll die Umgebung (Rummelsburger Bucht, Friedrichsfelde und Karlshorst) ihren wohn- und familienfreundlichen Charakter behalten. Außerdem werden die Standorte der drei neu geplanten Kraftwerke verlegt. Demnach soll auf dem Neubaustandort südlich des Stichkanals nur noch das Gaskraftwerk realisiert werden, wohingegen die beiden Biomasseheizkraftwerke anschließend auf dem Standort des bestehenden Heizkraftwerks Klingenberg errichtet werden sollen. Die leerstehenden denkmalgeschützten Anlagen sollen später eine denkmalverträgliche Nutzung erhalten.
Durch die örtliche Verlegung der Kraftwerke profitiert Karlshorst gleich doppelt. Einmal entstehen so entlang des Blockdammweges Ausgleichsflächen und zum Anderen will man auf Höhe Blockdammweg/Hönower Wiesenweg einen Sprtplatz mit Fußballfeld und Leichtathletikanlage errichten.
Wer sich mehr für das Thema interessiert, dem sei gesagt, im November 2010 soll es eine Infoveranstaltung geben. Außerdem gibt es das Portal www.karlshorst-west.de das sich der Thematik widmet und hier noch ein interessanter Artikel aus Neues Deutschland.
22. Dezember 2009
Drei Rebellen aus der „Freien Union“ gründen eigene Partei - ohne Gabriele Pauli
Das gibt es auch nicht alle Tage in Karlshorst. Am vergangenen Wochenende wurde in Karlshorst im Portland-Cement-Haus die "Allianz für Bürgerrechte (Allianzpartei)" gegründet. Damit gibt es nach der Piratenpartei mal wieder eine neue Partei.
Man entschied sich laut Presseerklärung mit Karlshorst bewusst für einen geschichtsträchtigen Ort, doch warum genau es Karlshorst sein musste, wurde leider nicht klar. Die Führungstroika setzt sich aus drei ehemaligen Mitstreitern der skandalträchtigen (siehe hier und hier) Gabriele Pauli zusammen. Wenn es die erste Basisorganisation in Karlshorst gibt, wieder mehr hier im Blog.
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