Das Theater Karlshorst ist schon recht lange Zeit eine Art "Sorgenkind" unseres Stadtteils. Aufwendig wurde es zuletzt saniert - jedenfalls zu großen Teilen - damit die Schostakowitsch-Musikschule einziehen konnte. Dazu hat sich mit der Trattoria Il Gattopardo ein Restaurant etablieren können. Auch der Stadtplatz vor dem Theater ist nun nahezu vollendet.
Doch ein Problem gibt es. Der Theatersaal, das eigentliche Herzstück der Immobilie, ist nun schon einige Jahre ungenutzt. Eine europaweite Ausschreibung scheiterte, auch eine interessierte Schauspielschule aus dem Friedrichshain wollte dann doch nicht einziehen. Nun gibt es wieder neue Ideen: „Kreativwirtschaftszentrum Theater Karlshorst – Entwicklung eines wirtschaftlich tragfähigen Nutzungs- und Betreiberkonzepts für den Gebäudekomplex Treskowallee / Stolzenfelsstraße“ – so lautet der Titel des Projektes zur Neubelebung des denkmalgeschützten Theaters Karlshorst in Berlin-Lichtenberg. Es wird von der EU gefördert und das Bezirksamt Lichtenberg und die HOWOGE werden laut Pressemitteilung 250.000 € einsetzen, um ein tragfähiges Konzept zur Entwicklung des Standorts zu erstellen und wie es heißt "die ersten Jahre des Betriebs des Kreativwirtschaftszentrums zu begleiten".
Geplant ist, das Theater als Kreativzentrum in Lichtenberg, mit Strahlkraft über den Bezirk hinaus zu etablieren. Es sollen sich Unternehmen aus der Kunst- und Kulturszene und damit verbundene Handwerksbetriebe ansiedeln. Der große Saal würde dann nach Vorgaben das Betreibers mit Mitteln der Howoge umgebaut werden.
Um das ganze Projekt zu begleiten wird ein Beirat aus Kunst- und Theaterschaffenden, Kulturmarketingfachleuten und Wirtschaftsexperten berufen, die ihre SachKenntnisse und ihre Erfahrungen einbringen sollen.
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19. Mai 2011
24. November 2010
Die Zeit rennt: das Fest naht - Weihnachtsmarkt in Karlshorst
Ja nicht nur in den einschlägigen Discountern, Drogerien und Supermärkten hält das Weihnachtsfest Einzug. Ende November darf man auch schon einmal an Weihnachtsmärkte und echte Festtagsstimmung denken. Besonders in diesem Jahr, schließlich ist am kommenden Wochenende bereits der 1. Advent.
In Karlshorst wird es dazu eine Wiederauflage eines Weihnachtsmarktes geben. Hat sich doch mit dem Wegfall des Mini-Weihnachtsmarktes auf dem Gelände des Portland-Cement-Hauses hier eine Lücke aufgetan. Diese will der "Mittelalterliche Weihnachtsmarkt" in Karlshorst auf dem Theatervorplatz in der Ehrenfelsstraße am Samstag, 4. Dezember von 13 bis 21 Uhr und am Sonntag, 5. Dezember von 13 bis 18 Uhr schließen. Organisiert wird das Ganze in Kooperation mit dem Bezirksamt Lichtenberg und der HoWoGe und dem Stadtteilzentrum iKARUS.
Geboten wird alles was einen in Weihnachtsstimmung versetzt: mittelalterliche Gewerke wie Schmiedekunst, Tischlerhandwerk und Kerzenzieherei, weihnachtliches Backwerk, Bastelarbeiten, die man auch selbst im geheizten Foyer des Theaters aus Gewürzen, Waldfrüchten und -wurzeln, aus Lauschaer Glas und erzgebirgischen Holzelementen
anfertigen kann.
Speziell die Kleinen erwarten Geschichten und Märchen die Karl und Horst mitgebracht haben. Außerdem Märchenspiele, Ratespiele, Musik, ein handbetriebenes Kinderkarussell, richtige Theateraufführungen und Gaukelalefanzen, gemeinsames Sternensingen (für die Vergesslichen gibt es Liederzettel), Naschproben und den traditionellen "Geschenkehandel". Fürs leibliche Wohl sorgen laut Flyer historische Köstlichkeiten wie selbstgemachter heißer Johannisbeerwein und knuspriges aus dem historischen Backofen und der Pfanne.
Klingt nach einem echten kleinen Weihnachtsmarkt, sollte man sich nicht entgehen lassen. Das genaue Programm mit zeitlichem Ablauf findet sich hier.
In Karlshorst wird es dazu eine Wiederauflage eines Weihnachtsmarktes geben. Hat sich doch mit dem Wegfall des Mini-Weihnachtsmarktes auf dem Gelände des Portland-Cement-Hauses hier eine Lücke aufgetan. Diese will der "Mittelalterliche Weihnachtsmarkt" in Karlshorst auf dem Theatervorplatz in der Ehrenfelsstraße am Samstag, 4. Dezember von 13 bis 21 Uhr und am Sonntag, 5. Dezember von 13 bis 18 Uhr schließen. Organisiert wird das Ganze in Kooperation mit dem Bezirksamt Lichtenberg und der HoWoGe und dem Stadtteilzentrum iKARUS.
Geboten wird alles was einen in Weihnachtsstimmung versetzt: mittelalterliche Gewerke wie Schmiedekunst, Tischlerhandwerk und Kerzenzieherei, weihnachtliches Backwerk, Bastelarbeiten, die man auch selbst im geheizten Foyer des Theaters aus Gewürzen, Waldfrüchten und -wurzeln, aus Lauschaer Glas und erzgebirgischen Holzelementenanfertigen kann.
Speziell die Kleinen erwarten Geschichten und Märchen die Karl und Horst mitgebracht haben. Außerdem Märchenspiele, Ratespiele, Musik, ein handbetriebenes Kinderkarussell, richtige Theateraufführungen und Gaukelalefanzen, gemeinsames Sternensingen (für die Vergesslichen gibt es Liederzettel), Naschproben und den traditionellen "Geschenkehandel". Fürs leibliche Wohl sorgen laut Flyer historische Köstlichkeiten wie selbstgemachter heißer Johannisbeerwein und knuspriges aus dem historischen Backofen und der Pfanne.
Klingt nach einem echten kleinen Weihnachtsmarkt, sollte man sich nicht entgehen lassen. Das genaue Programm mit zeitlichem Ablauf findet sich hier.
8. April 2010
Wieder Theater im Theater?
BILD.de berichtet heute, dass mit der Berliner Schule für Schauspiel ein ernsthafter Interessent für die Nutzung des Hauptsaales im renovierten Theater Karlshorst gefunden ist.
Die Räume der Schauspielschule in der Boxhagener Straße in Berlin-Friedrichshain seien zu beengt und aus diesem Grunde sei man auf der Suche nach neuen größeren Räumlichkeiten. Wobei der Aufenthalt wohl nur von kurzer Dauer sein dürfte, da man in Berlin-Weißensee das Kulturhaus Möwe wieder betreiben möchte. Der Umbau dort soll im Jahr 2011 abgeschlossen sein.
Die Räume der Schauspielschule in der Boxhagener Straße in Berlin-Friedrichshain seien zu beengt und aus diesem Grunde sei man auf der Suche nach neuen größeren Räumlichkeiten. Wobei der Aufenthalt wohl nur von kurzer Dauer sein dürfte, da man in Berlin-Weißensee das Kulturhaus Möwe wieder betreiben möchte. Der Umbau dort soll im Jahr 2011 abgeschlossen sein.
28. September 2009
Im Theater Karlshorst spielt die Musik
Am 3. Oktober ist es so weit. Die "Schostakowitsch Musikschule Berlin Lichtenberg" öffnet ihre Pforten im modernisierten und umgebauten Theater Karlshorst am S-Bahnhof. Und wie es sich für eine Musikschule gehört, wird natürlich mit Konzerten gefeiert. Auf dem Programm stehen u.a. die East Star Band, der Clara-Schumann-Kinder- und Jugendchor und das Günter Fischer Quintett.
Außerdem gibt es ein Programm der Musikalischen Früherziehung, einen Auftritt von "Ritter Fips lädt ein ins Theater" und auch was zum mitmachen, nämlich Schnupperunterricht für Trompete, Violine, Gesang, Flöte, Gitarre, Klavier und das beste zum Schluss: Schlagzeug.
Der 10-monatige Umbau des Gebäudes wurde durch die HOWOGE realisiert und kostete ca. 4 Mio. EUR. Dabei wurden 40 Räume für die Musikschule hergerichtet. Für den großen Theatersaal mit 600 Plätzen wird noch ein Betreiber gesucht. Im Erdgeschoss des Theaters zieht das in Karlshorst bereits bekannte Restaurant "Il Gattopardo" ein. So kann Frau und Mann sich ab Dezember auf gehobene italienische Küche im Herzen des Kiezes freuen.
Außerdem gibt es ein Programm der Musikalischen Früherziehung, einen Auftritt von "Ritter Fips lädt ein ins Theater" und auch was zum mitmachen, nämlich Schnupperunterricht für Trompete, Violine, Gesang, Flöte, Gitarre, Klavier und das beste zum Schluss: Schlagzeug.
Der 10-monatige Umbau des Gebäudes wurde durch die HOWOGE realisiert und kostete ca. 4 Mio. EUR. Dabei wurden 40 Räume für die Musikschule hergerichtet. Für den großen Theatersaal mit 600 Plätzen wird noch ein Betreiber gesucht. Im Erdgeschoss des Theaters zieht das in Karlshorst bereits bekannte Restaurant "Il Gattopardo" ein. So kann Frau und Mann sich ab Dezember auf gehobene italienische Küche im Herzen des Kiezes freuen.
8. September 2009
Freiluft-Theater in Karlshorst
Im Deutsch-Russischen Museum gibt es vom 9. September bis zum 13. September immer um 19.30 Uhr ein ganz besonderes Gastspiel. Unter der Leitung von Regisseur Peter Atanassow spielt das Gefängnistheater aufBruch das Stück »Wolokolamsker Chaussee« Teil II. Das Gefängnistheater setzt sich aus Gefangenen und professionellen Darstellern zusammen.
Hoffentlich gibt es die nächsten Tage gutes Wetter, die Fotos zum Stück sehen in der Museumskulisse sehr vielversprechend aus.
Heute findet sich in der Tageszeitung »Neues Deutschland« eine Rezension zum Stück.
Hoffentlich gibt es die nächsten Tage gutes Wetter, die Fotos zum Stück sehen in der Museumskulisse sehr vielversprechend aus.
Heute findet sich in der Tageszeitung »Neues Deutschland« eine Rezension zum Stück.
17. Juli 2009
Karlshorsts »Neue Mitte«
Die ersten untrüglichen Anzeichen für das umgestaltete Zentrum von Karlshorst gibt es schon. Das Theater Karlshorst erstrahlt in neuem Glanz, die Stolzenfelsstraße ist für den Autoverkehr gesperrt und der Theatervorplatz ist auch schon in Bau. Insgesamt sollen 350.000 EUR investiert werden. Damit soll ein neuer Bahnhofsvorplatz realisiert werden, dabei wird der Zeitungskiosk verschwinden (schon jetzt hinter dem Bahnhof zu finden) und in das Bahnhofsgebäude integriert werden. Die Bauzeit ist bis zum Herbst 2009 angegeben.
Das Theater selbst erhält im Erdgeschoss ein Restaurant mit "gehobener italienischer Küche", außerdem soll es ein "beleuchtetes Kunstobjekt" geben. Das klingt spannend, da zusätzlich auch ein Kinderspielplatz integriert werden soll. Baubeginn ist hier mit der Fertigstellung der Theaterfassade im Oktober 2009. Im Frühjahr nächsten Jahres soll dann der zweite Abschnitt folgen. Dabei wird vor dem Theater in der Ehrenfelsstraße ein neuer Stadtplatz entstehen.
Die Berliner Woche berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe auch über den Stand der Planungen zum Neubau "Kulturhaus Karlshorst". Hier sind die Planungen wohl weit fortgeschritten. Allerdings hat der Investor LÜHRS & HOLST CITY PROJEKTE GMBH & CO. KG das Grundstück noch immer nicht erworben, man verhandelt weiter über den Preis. Im Artikel wird auch auf die Möglichkeit verwiesen, sollte es bis zum Sommer (ist jetzt nicht schon Sommer?) keine Entscheidung geben, auf den zweitplatzierten der Ausschreibung zurückzugreifen. Klingt nicht sehr vielversprechend.
Das Theater selbst erhält im Erdgeschoss ein Restaurant mit "gehobener italienischer Küche", außerdem soll es ein "beleuchtetes Kunstobjekt" geben. Das klingt spannend, da zusätzlich auch ein Kinderspielplatz integriert werden soll. Baubeginn ist hier mit der Fertigstellung der Theaterfassade im Oktober 2009. Im Frühjahr nächsten Jahres soll dann der zweite Abschnitt folgen. Dabei wird vor dem Theater in der Ehrenfelsstraße ein neuer Stadtplatz entstehen.
Die Berliner Woche berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe auch über den Stand der Planungen zum Neubau "Kulturhaus Karlshorst". Hier sind die Planungen wohl weit fortgeschritten. Allerdings hat der Investor LÜHRS & HOLST CITY PROJEKTE GMBH & CO. KG das Grundstück noch immer nicht erworben, man verhandelt weiter über den Preis. Im Artikel wird auch auf die Möglichkeit verwiesen, sollte es bis zum Sommer (ist jetzt nicht schon Sommer?) keine Entscheidung geben, auf den zweitplatzierten der Ausschreibung zurückzugreifen. Klingt nicht sehr vielversprechend.
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