3. Februar 2011

Weltrekord auf der Trabrennbahn Karlshorst?

Am 11. Februar ist Renntag im Pferdesportpark Karlshorst. Das ist eigentlich nichts ungewöhnliches, wäre da nicht das Pferd Bentley Sun. Es stellte am 29. Dezember 2010 den Weltrekord von 38. Siegen in Folge, gehalten seit 2002 von Bodyguard of Spain, ein und könnte nun am Freitag, 11.02.2011 den 39. Sieg in Folge erringen und damit alleiniger Rekorhalter werden. Der Renntag beginnt um 17 Uhr und Bentley Sun startet im 8. Rennen.

2. Februar 2011

Bahnhof Karlshorst - wieder Lebenszeichen für neue Bahnbrücke

Geplant ist die neue Bahnbrücke schon sehr lange, erste Fertigstellungstermine waren im Jahre 2001, dann wieder im Jahre 2006. Jetzt gibt es wieder neue Informationen der Deutschen Bahn. Der Berliner Kurier schreibt, dass nun im Juni 2011 endlich die Bauarbeiten beginnen sollen. Dabei soll die Straße verbreitert werden und die Starßenbahnhaltestelle direkt an den S-Bahnhof verlegt werden. Laut Bahn AG wird der Verkehr nur an den Wochenende beeinträchtigt. Das Ganze soll dann im Jahre 2013 fertig sein. Eine ganz schön lange Zeit, doch erst einmal muss wirklich angefangen werden zu bauen.

10. Dezember 2010

Tierpark Friedrichsfelde als Disneyland?

Dem Tierpark geht es schlecht. Zwar ist mit Thila Sarrazin sein größter Kritiker nicht mehr da, doch schreibt der Tierpark Verluste. In diesem sollen es wohl 1,6 Mio EUR Miese sein. Das zehrt an den Rücklagen des Tierparks. Grund für die schlechte Situation sind die zu geringen Besucherzahlen.

Dazu gibt es jetzt verschiedenste Verbesserungsvorschläge, um mehr Gäste in den schönen Landschaftstiergarten zu locken. Die Grünen möchten z.B. gerne einen Abenteuertiergarten und Safaripark aus dem Friedrichsfelder Tierpark machen - eine Art Disneyland also. Auch die Linkspartei machte sich nun so ihre Gedanken. Neues Deutschland berichtet heute über einen Antrag der LINKEN Lichtenberg an die BVV mit dem Titel »Ohne wenn und aber – ja zur Perspektive von Tierpark und Zoo«. Darin fordert man unter anderem mehr Hinweise auf den Tierpark im Straßenbild, eine Verbesserung des Marketing- und des Veranstaltungskonzepts. Auch die Angebotsqualität soll sich verbessern, der Streichelzoo für Kinder ist da so ein Punkt. Die Idee der Grünen, einen Safaripark oder gar ein Disneyland aus dem Tierpark zu machen, lehnt man - zum Glück - ab.

Nicht unerwähnt soll hier bleiben, dass Finanzsenator Ulrich Nußbaum im Juli bei einem Rundgang durch den Zoologischen Garten, trotz aller notwendigen Sparsamkeit, eine Bestandsgarantie für beide Einrichtungen abgegeben hat.

24. November 2010

Die Zeit rennt: das Fest naht - Weihnachtsmarkt in Karlshorst

Ja nicht nur in den einschlägigen Discountern, Drogerien und Supermärkten hält das Weihnachtsfest Einzug. Ende November darf man auch schon einmal an Weihnachtsmärkte und echte Festtagsstimmung denken. Besonders in diesem Jahr, schließlich ist am kommenden Wochenende bereits der 1. Advent.

In Karlshorst wird es dazu eine Wiederauflage eines Weihnachtsmarktes geben. Hat sich doch mit dem Wegfall des Mini-Weihnachtsmarktes auf dem Gelände des Portland-Cement-Hauses hier eine Lücke aufgetan. Diese will der "Mittelalterliche Weihnachtsmarkt" in Karlshorst auf dem Theatervorplatz in der Ehrenfelsstraße am Samstag, 4. Dezember von 13 bis 21 Uhr und am Sonntag, 5. Dezember von 13 bis 18 Uhr schließen. Organisiert wird das Ganze in Kooperation mit dem Bezirksamt Lichtenberg und der HoWoGe und dem Stadtteilzentrum iKARUS.

Geboten wird alles was einen in Weihnachtsstimmung versetzt: mittelalterliche Gewerke wie Schmiedekunst, Tischlerhandwerk und Kerzenzieherei, weihnachtliches Backwerk, Bastelarbeiten, die man auch selbst im geheizten Foyer des Theaters aus Gewürzen, Waldfrüchten und -wurzeln, aus Lauschaer Glas und erzgebirgischen Holzelementen
anfertigen kann.

Speziell die Kleinen erwarten Geschichten und Märchen die Karl und Horst mitgebracht haben. Außerdem Märchenspiele, Ratespiele, Musik, ein handbetriebenes Kinderkarussell, richtige Theateraufführungen und Gaukelalefanzen, gemeinsames Sternensingen (für die Vergesslichen gibt es Liederzettel), Naschproben und den traditionellen "Geschenkehandel". Fürs leibliche Wohl sorgen laut Flyer historische Köstlichkeiten wie selbstgemachter heißer Johannisbeerwein und knuspriges aus dem historischen Backofen und der Pfanne.

Klingt nach einem echten kleinen Weihnachtsmarkt, sollte man sich nicht entgehen lassen. Das genaue Programm mit zeitlichem Ablauf findet sich hier.

22. November 2010

Berlins älteste Orgel kehrt zurück

Die weihnachtszeit rückt eiligen Schrittes immer näher und damit ist auch wieder Hochkonjunktur für die Kirchen. Dafür passend sind nun die seit über einem Jahr laufenden Restaurierungsarbeiten an Berlins ältester Orgel, der Amalien-Orgel abgeschlossen.

Die Amalien-Orgel wurde bereits im Jahre 1755 für Prinzessin Anna Amalie von Preußen, jüngste Schwester Friedrichs des Großen, für das Berliner Stadtschloss erbaut. Nach verschiedenen Stationen wurde sie 1956 der Karlshorster Kirchengemeinde "Zur frohen Botschaft" geschenkt.

Zur Feier der Rückkehr der Orgel wird es vom 10. bis 12. Dezember ein Festwochenende in der evangelischen Kirche "Zur frohen Botschaft" in der Weseler Straße 6.

19. Oktober 2010

Kindergartenplätze in Karlshorst

Karlshorst wächst. Egal ob im Carlsgarten oder Zwieseler Straße die neuen Siedlungen sind beliebt und ziehen immer mehr Einwohner in den schönsten Stadtteil Lichtenbergs. Doch mit den neuen Einwohnern gibt es auch neue Anforderungen an die Infrastruktur, so gibt es mittlerweile einen echten Engpass bei den Kitaplätzen und damit in absehbarer Zukunft sicher auch Knappheit bei den Grundschulplätzen.

Die Problematik "Kindergartenplätze in Karlshorst" macht der Bürgerverein Karlshorst zum Thema einer Einwohnerversammlung am Donnerstag, 21. Oktober, 19 Uhr in der Schostakowitsch Musikschule (Stolzenfelsstr. 1) . Dort informiert Michael Räßler-Wolff, der zuständige Bezirksstadtrat für Familie, Jugend und Gesundheit, zum Thema und stellt sich auch den Fragen der Anwesenden.

14. Oktober 2010

Karlshorst-West: Aktueller Stand zum Vattenfaller Heizkraftwerk Klingenberg

Das Thema steht bereits seit geraumer Zeit im Raum Vattenfall wird das Kraftwerk Klingenberg in Rummelsburg abreissen und durch drei neue Anlagen ersetzen, ein gasbetriebenes Kraftwerk und zwei Biomasseheizkraftwerke. Dazu gibt es jetzt Neuigkeiten.

So wird man auf einen 60m hohen Kühlturm verzichten und dafür drei Kühlblöcke mit einer Höhe von nur 25m errichten. Damit soll die Umgebung (Rummelsburger Bucht, Friedrichsfelde und Karlshorst) ihren wohn- und familienfreundlichen Charakter behalten. Außerdem werden die Standorte der drei neu geplanten Kraftwerke verlegt. Demnach soll auf dem Neubaustandort südlich des Stichkanals nur noch das Gaskraftwerk realisiert werden, wohingegen die beiden Biomasseheizkraftwerke anschließend auf dem Standort des bestehenden Heizkraftwerks Klingenberg errichtet werden sollen. Die leerstehenden denkmalgeschützten Anlagen sollen später eine denkmalverträgliche Nutzung erhalten.

Durch die örtliche Verlegung der Kraftwerke profitiert Karlshorst gleich doppelt. Einmal entstehen so entlang des Blockdammweges Ausgleichsflächen und zum Anderen will man auf Höhe Blockdammweg/Hönower Wiesenweg einen Sprtplatz mit Fußballfeld und Leichtathletikanlage errichten.

Wer sich mehr für das Thema interessiert, dem sei gesagt, im November 2010 soll es eine Infoveranstaltung geben. Außerdem gibt es das Portal www.karlshorst-west.de das sich der Thematik widmet und hier noch ein interessanter Artikel aus Neues Deutschland.

12. Oktober 2010

Trödelmarkt in Karlshorst hat zu

Der Trödelmarkt der immer sonntags auf der Trabrennbahn stattfand, war eigentlich eine schöne Sache. Es gab eine recht hohe Anzahl an Ständen, dazu ein Imbissangebot und natürlich auch den Spielplatz vom Pferdesportpark.

Doch leider hat das wohl nicht gereicht. Bereits seit einigen Wochen gibt es den Trödelmarkt nicht mehr. Waren erst noch Termine für die kältere Jahreszeit als Nachttrödelmarkt in der Wetthalle angekündigt, sind die nun auch verschwunden und die Homepage teilt mit:

Da dies bereits der zweite gescheiterte Versuch eines Flohmarktes am Standort Trabrennbahn ist, wird sich wohl so schnell kein Nachfolger finden.