Seit dem 1. September hat sich die Linienführung der beiden im weitesten Sinne durch Karlshorst verlaufenden Buslinien verändert. So fährt der Bus 296 vom S+U Bahnhof Lichtenberg jetzt über den U-Bahnhof Tierpark bis zum S-Bahnhof Karlshorst. Dabei verkehrt der 296er im 20-Minutentakt. Die Buslinie 396 verläuft jetzt vom Nöldnerplatz nur noch bis zum S-Bahnhof Karlshorst, damit ist diese Linie etwas verkürzt worden. Auch hier hat sich der Takt nicht verändert, der Bus fährt alle 20 Minuten. Am Sonntag endet die Linie bereits in der Mellenseestraße. Warum hier nicht wenigstens bis zum U Friedrichsfelde gefahren wird, ist allerdings etwas unverständlich, war aber schon vor der Linienänderung so.
Die Bezirksbürgermeisterin Frau Christina Emmerich kommentiert dies in einer Antwort laut Rundschreiben von "Die Kappe e.V." so:
"Der Wunsch des Bezirksamtes war es keineswegs, die Dichte des Busverkehrs in Karlshorst-Ost zu reduzieren, sondern den öffentlichen Verwaltungskomplex Alt-Friedrichsfelde 60 (Neuer Standort des Bezirksamtes) besser an das öffentliche Verkehrsnetz anzubinden. Dafür sollte eine zusätzliche Buslinie zum S-Bhf. Friedrichsfelde Ost und zum U-Bhf. Friedrichsfelde geschaffen werden. Die BVG erklärte sich dazu bereit, verlangte aber eine entsprechende Kompensation an anderer Stelle und schlug die beiden Buslinien vor, da diese nach Meinung der BVG extrem geringe Auslastungszahlen aufweisen.
Seitens der AnwohnerInnen gab es in den letzten Jahren immer wieder Lärmbeschwerden zum Busverkehr und Hinweise auf ungünstige Bedingungen für Bushaltestellen (zu geringe Breite der Bürgersteige, kein Regenschutz, keine Bänke etc.). Die BVG selbst machte zudem deutlich, dass die dortigen Straßen für den ordnungsgemäßen Busverkehr zu schmal sind.
Daraufhin hätten wir zwar die Wahl gehabt, sämtliche betroffenen Straßen in Karlshorst-Ost zu sanieren und auszubauen, dies wäre und ist ein unverhältnismäßig hoher Aufwand. Deshalb haben wir uns mit der BVG darauf geeinigt, zwei relativ gering genutzte Buslinien zu einer gemeinsamen Buslinie zusammenzulegen und dafür Straßen mit einer gewissen Mindestbreite zu nutzen. So fällt zwar die Haltestelle in der Kötztinger Straße weg, wird aber durch eine in unmittelbarer Nähe gelegene Haltestelle in der Robert-Siewert-Straße ersetzt."
Die Erkenntnis der BVG das die beiden Linien meist nicht sehr hoch frequentiert sind, kann man durchaus bestätigen. Für den Bus 396 muss man aber auch sagen, dass der Fahrplan doch sehr ungünstig gelegt ist. So verkehrte der Bus am Abend nur bis max. 18 Uhr im 20-Minutentakt und am Wochenende setzt er gar erst nach 10 Uhr ein und endet dann bereits wieder um 17:40 Uhr. Das ist jetzt nicht wirklich kundenfreundlich. Mal sehen wie die neue Linienführung angenommen wird, oder ob dann in einem Jahr eine der beiden Linien ganz eingestellt wird.
3. September 2009
24. August 2009
Kinder, die Pferde sind los.
Die Sommerferien neigen sich ihrem Ende entegegen. Der Sommer aber, der zeigt sich von seiner besten Seite. Dazu passt perfekt das Angebot der Trabrennbahn Karlshorst für den 28. August. Sie lädt unter dem Motto "Ferien-Spartag" zu einem Renntag speziell für die Familie.
Ab 15 Uhr startet das Rahmenprogramm, dabei ist der Eintritt frei und die Preise für Getränke und Bratwurst liegen mit 1,50 EUR auf einem sehr annehmbaren Niveau. Ab 17 Uhr startet das erste Rennen. Gewettet kann natürlich auch werden, die Mindesteinsätze liegen bei bescheidenen 50 Cent.
Ab 15 Uhr startet das Rahmenprogramm, dabei ist der Eintritt frei und die Preise für Getränke und Bratwurst liegen mit 1,50 EUR auf einem sehr annehmbaren Niveau. Ab 17 Uhr startet das erste Rennen. Gewettet kann natürlich auch werden, die Mindesteinsätze liegen bei bescheidenen 50 Cent.
20. August 2009
Die Wanderschuhe ausgepackt
Karlhost ist wieder einmal Treffpunkt einer geführten Wanderung. Am 20. September veranstaltet die Tageszeitung Neues Deutschland ihre Herbstwanderung. Startpunkt ist - wie auch schon bei der letzten Karlshorster Wanderung (hier im Blog mehr) - von 8 bis 11 Uhr am Biergarten auf der Trabrennbahn. Die Teilnahme ist kostenlos. Frau und Mann können zwischen zwei verschiedenen Strecken wählen. Die erste Strecke ist die "einfache" Variante, sie ist 8 km lang und verläuft sich vor allem durch die Wuhlheide. Die zweite Strecke ist mit 14 km knapp doppelt so lang.
Bei der ND-Wanderung handelt sich um eine schon fast legendäre geführte Wanderung. Sie wird bereits in der 82. Auflage durchgeführt und hat ihre Wurzeln im Jahre 1969. Für alle Teilnehmer gibt es auch etwas zu gewinnen. Wer den "Quiz unterwegs" richtig löst, hat die Chance mit einem nagelneuen Fahrrad nach Hause zu fahren.
Also auf gehts, die Wanderschuhe ausgepackt, die Familie eingepackt und losgewandert.
Bei der ND-Wanderung handelt sich um eine schon fast legendäre geführte Wanderung. Sie wird bereits in der 82. Auflage durchgeführt und hat ihre Wurzeln im Jahre 1969. Für alle Teilnehmer gibt es auch etwas zu gewinnen. Wer den "Quiz unterwegs" richtig löst, hat die Chance mit einem nagelneuen Fahrrad nach Hause zu fahren.
Also auf gehts, die Wanderschuhe ausgepackt, die Familie eingepackt und losgewandert.
10. August 2009
Ökologische Autovermietung?
Also das passt ja eigentlich nicht zusammen: Umweltfreundlich und Auto. Doch in Karlshorst gibt es jetzt seit Anfang Juni "Deutschlands erste ökologische Autovermietung" mit dem schönen Namen 4eco. Man schreibt sich dort auf die Fahnen immer die spritsparendsten Modelle des jeweiligen Segments im Angebot zu haben. Außerdem werden für jedes Auto, das bei 4eco gemietet wird so viele Bäume gepflanzt, dass die CO² Bilanz wieder ausgeglichen wird. Das ganze ist mit dem PRIMA KLIMA Siegel zertifiziert.
Ins Auge stechen in erster Linie die vielen Fiat 500, die vor der Filiale in der Dönhoffstraße/Ecke Treskowallee parken. So ein Fiat ist bereits für 1 Euro pro Stunde zu haben. Dabei sollte Frau und Mann allerdings unbedingt beachten, dass für diesen Preis nur eine Teilkasko-Versicherung inklusive ist. Den Vollkasko-Schutz muss man mit Aufpreis hinzubuchen. In Zukunft will man auch ein Carsharing-Modell anbieten. Da kann selbst das 2h-Stunden Ticket der Öffentlichen nicht mithalten. Wer kurz zum Einkaufen fahren will, kommt mit dem Mietwagen billiger.
Insgesamt ein gutes Angebot, in Zeiten des Chaos bei der S-Bahn - der nächste Streik ist schon angekündigt - eine gute alternative für den Nichtautobesitzer. Ob das ganze dann wirklich ökologisch korrekt ist, sei dahingestellt, doch ist es ein Schritt in die reichtige Richtung.
In Neues Deutschland findet sich hier ein Bericht zu 4eco.
Ins Auge stechen in erster Linie die vielen Fiat 500, die vor der Filiale in der Dönhoffstraße/Ecke Treskowallee parken. So ein Fiat ist bereits für 1 Euro pro Stunde zu haben. Dabei sollte Frau und Mann allerdings unbedingt beachten, dass für diesen Preis nur eine Teilkasko-Versicherung inklusive ist. Den Vollkasko-Schutz muss man mit Aufpreis hinzubuchen. In Zukunft will man auch ein Carsharing-Modell anbieten. Da kann selbst das 2h-Stunden Ticket der Öffentlichen nicht mithalten. Wer kurz zum Einkaufen fahren will, kommt mit dem Mietwagen billiger.
Insgesamt ein gutes Angebot, in Zeiten des Chaos bei der S-Bahn - der nächste Streik ist schon angekündigt - eine gute alternative für den Nichtautobesitzer. Ob das ganze dann wirklich ökologisch korrekt ist, sei dahingestellt, doch ist es ein Schritt in die reichtige Richtung.
In Neues Deutschland findet sich hier ein Bericht zu 4eco.
17. Juli 2009
Karlshorsts »Neue Mitte«
Die ersten untrüglichen Anzeichen für das umgestaltete Zentrum von Karlshorst gibt es schon. Das Theater Karlshorst erstrahlt in neuem Glanz, die Stolzenfelsstraße ist für den Autoverkehr gesperrt und der Theatervorplatz ist auch schon in Bau. Insgesamt sollen 350.000 EUR investiert werden. Damit soll ein neuer Bahnhofsvorplatz realisiert werden, dabei wird der Zeitungskiosk verschwinden (schon jetzt hinter dem Bahnhof zu finden) und in das Bahnhofsgebäude integriert werden. Die Bauzeit ist bis zum Herbst 2009 angegeben.
Das Theater selbst erhält im Erdgeschoss ein Restaurant mit "gehobener italienischer Küche", außerdem soll es ein "beleuchtetes Kunstobjekt" geben. Das klingt spannend, da zusätzlich auch ein Kinderspielplatz integriert werden soll. Baubeginn ist hier mit der Fertigstellung der Theaterfassade im Oktober 2009. Im Frühjahr nächsten Jahres soll dann der zweite Abschnitt folgen. Dabei wird vor dem Theater in der Ehrenfelsstraße ein neuer Stadtplatz entstehen.
Die Berliner Woche berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe auch über den Stand der Planungen zum Neubau "Kulturhaus Karlshorst". Hier sind die Planungen wohl weit fortgeschritten. Allerdings hat der Investor LÜHRS & HOLST CITY PROJEKTE GMBH & CO. KG das Grundstück noch immer nicht erworben, man verhandelt weiter über den Preis. Im Artikel wird auch auf die Möglichkeit verwiesen, sollte es bis zum Sommer (ist jetzt nicht schon Sommer?) keine Entscheidung geben, auf den zweitplatzierten der Ausschreibung zurückzugreifen. Klingt nicht sehr vielversprechend.
Das Theater selbst erhält im Erdgeschoss ein Restaurant mit "gehobener italienischer Küche", außerdem soll es ein "beleuchtetes Kunstobjekt" geben. Das klingt spannend, da zusätzlich auch ein Kinderspielplatz integriert werden soll. Baubeginn ist hier mit der Fertigstellung der Theaterfassade im Oktober 2009. Im Frühjahr nächsten Jahres soll dann der zweite Abschnitt folgen. Dabei wird vor dem Theater in der Ehrenfelsstraße ein neuer Stadtplatz entstehen.
Die Berliner Woche berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe auch über den Stand der Planungen zum Neubau "Kulturhaus Karlshorst". Hier sind die Planungen wohl weit fortgeschritten. Allerdings hat der Investor LÜHRS & HOLST CITY PROJEKTE GMBH & CO. KG das Grundstück noch immer nicht erworben, man verhandelt weiter über den Preis. Im Artikel wird auch auf die Möglichkeit verwiesen, sollte es bis zum Sommer (ist jetzt nicht schon Sommer?) keine Entscheidung geben, auf den zweitplatzierten der Ausschreibung zurückzugreifen. Klingt nicht sehr vielversprechend.
16. Juli 2009
Radfahrer aufgepasst
Wer schon einmal versucht hat die Treskowallee mit dem Fahrrad zu befahren, weiß wovon ich rede. Es sit lebensgefährlich. Der tägliche LKW-Verkehr, Unmengen an PKW und dazu noch Busse, da ist einfach kein Platz für Fahrradfahrer. Doch gibt es ein Problem: Radwege? Fehlanzeige!
Doch jetzt gibt es eine Neuerung. Wie die Berliner Morgenpost berichtet, ist ab September das Radfahren auf den Fußwegen der Treskowallee offiziell erlaubt. Da bei der Sanierung der Treskowallee keine Radwege eingerichtet werden konnten, die Fahrspur ist zu eng dafür, darf man jetzt gemeinsam mit den Fußgängern auf dem Bürgersteig radeln. Diese Erlaubnis soll gar auf die westlich der Treskowallee verlaufenden kleinen Seitenstraße ausgedehnt werden.
Da freut sich das Radfahrerherz, muss man nicht immer ängstlich nach den netten Damen und Herren des Ordnungsamtes Ausschau halten und kann endlich sicher durch Karlshorst fahren.
Doch jetzt gibt es eine Neuerung. Wie die Berliner Morgenpost berichtet, ist ab September das Radfahren auf den Fußwegen der Treskowallee offiziell erlaubt. Da bei der Sanierung der Treskowallee keine Radwege eingerichtet werden konnten, die Fahrspur ist zu eng dafür, darf man jetzt gemeinsam mit den Fußgängern auf dem Bürgersteig radeln. Diese Erlaubnis soll gar auf die westlich der Treskowallee verlaufenden kleinen Seitenstraße ausgedehnt werden.
Da freut sich das Radfahrerherz, muss man nicht immer ängstlich nach den netten Damen und Herren des Ordnungsamtes Ausschau halten und kann endlich sicher durch Karlshorst fahren.
8. Juli 2009
Dem Bauer sei gedankt
Karlshorst erlebt eine Premiere. pro Agro, der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg e.V., veranstaltet vom 25. bis 27. September 2009 auf der Trabrennbahn Karlshorst das erste Erntefest Berlin-Brandenburg. Offiziell handelt es sich hierbei um eine Messe.
Eröffnet wird die Veranstaltung am Freitag, den 25. September um 15 Uhr durch einen Renntag. Das Gelände der Trabrennbahn bietet dabei die Kulisse für verschiedenen Themenparks.
Diese stehen unter den Mottos:
"Kulinarisches – Informieren, Probieren, Kaufen", "Urlaub auf dem Land", "Pferdeland", "Freizeit/Kultur/Sport" und "Technikpark".
Begleitend soll es ein "vielfältiges Rahmenprogramm auf Bühnen, der Rennbahn und den Reitsportanlagen" geben. Das ganze liest sich wie eine kleine Grüne Woche, nur halt nicht in Messehallen, sondern im Freien auf der Trabrennbahn. Ob der ganze Spaß Eintritt kostet, geht aus der Seite des Veranstalters leider nicht hervor.
Eröffnet wird die Veranstaltung am Freitag, den 25. September um 15 Uhr durch einen Renntag. Das Gelände der Trabrennbahn bietet dabei die Kulisse für verschiedenen Themenparks.
Diese stehen unter den Mottos:
"Kulinarisches – Informieren, Probieren, Kaufen", "Urlaub auf dem Land", "Pferdeland", "Freizeit/Kultur/Sport" und "Technikpark".
Begleitend soll es ein "vielfältiges Rahmenprogramm auf Bühnen, der Rennbahn und den Reitsportanlagen" geben. Das ganze liest sich wie eine kleine Grüne Woche, nur halt nicht in Messehallen, sondern im Freien auf der Trabrennbahn. Ob der ganze Spaß Eintritt kostet, geht aus der Seite des Veranstalters leider nicht hervor.
2. Juli 2009
Portrait des Rundfunkhauses an der Nalepastraße
Wer sich etwas für das DDR-Rundfunkhaus in der Nalepastraße interessiert, sollte folgenden Artikel in Neues Deutschland unbedingt lesen. Er beschreibt sehr schön die derzeitige Nutzung des Hauses und gibt einen kurzen Ausblick in zukünftige Projekte.
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