Wer hat noch nicht, wer will noch mal? Nachdem bereits im neuen Viertel "Carlsgarten" etliche Reihen- und einfamilienhäuser errichtet wurden, gibt es jetzt zwei weitere Neubauprojekte.
Dabei ist das erste wahrscheinlich das spektakulärere Projekt. In unmittelbarer Nähe des Deutsch-Russichen Museums werden in der Zwieseler Straße alte Gebäude des früheren KGB-Sitzes in Wohnhäuser umgebaut. Bis zu 300 neue Wohnungen, vom Singleappartement mit 35 qm bis zur 5-Raum-Wohnung mit 105 qm, werden in den denkmalgeschützten Gemäuern entstehen. Dazu kommen noch 40 Wohnungen in fünf neu zu bauenden Reihenhäusern. Wer sich für das Projekt und die Geheimdienstobjekte interessiert, kann am kommenden Sonntag, 24. Januar 10 Uhr in die Zwieseler Straße 6-50 einfinden. Dort wird das Tor für Besichtigungen geöffnet. Wer noch mehr erfahren will, liest hier in Neues Deutschland nach.
Das zweite Bauprojekt wird zwischen Tannhäuser- und Wallensteinstraße realisiert. Auf dem ehemaligen Bahn-Gelände steht heute noch ein alter Plattenbau. Dieser wird bereits seit über einem Jahr entkernt und dann wohl abgerissen. Danach sollen laut Bauschild der VESCO GmbH, Stadtvillen und Townhäuser entstehen.
Einem weiteren Bevölkerungszuwachs in Karlshorst steht also nichts im Wege.
21. Januar 2010
22. Dezember 2009
Drei Rebellen aus der „Freien Union“ gründen eigene Partei - ohne Gabriele Pauli
Das gibt es auch nicht alle Tage in Karlshorst. Am vergangenen Wochenende wurde in Karlshorst im Portland-Cement-Haus die "Allianz für Bürgerrechte (Allianzpartei)" gegründet. Damit gibt es nach der Piratenpartei mal wieder eine neue Partei.
Man entschied sich laut Presseerklärung mit Karlshorst bewusst für einen geschichtsträchtigen Ort, doch warum genau es Karlshorst sein musste, wurde leider nicht klar. Die Führungstroika setzt sich aus drei ehemaligen Mitstreitern der skandalträchtigen (siehe hier und hier) Gabriele Pauli zusammen. Wenn es die erste Basisorganisation in Karlshorst gibt, wieder mehr hier im Blog.
11. Dezember 2009
Keine Öko-Autovermietung mehr in Karlshorst
Keine 6 Monate ist es her das 4eco seine Türen in der Dönhoffstraße Ecke Trekowallee geöffnet hatte (wie hier im Blog zu lesen) und jetzt ist schon wieder geschlossen. Ein kleiner weißer Zettel an der Eingangstür verrät: Wegen der Parkplatzsituation kann die Filiale Karlshorst nicht weiterbetrieben werden.
Die zuvor von 4eco genutzten Parkplätze werden jetzt für die Busausweichhaltestelle in der Dönhoffstraße gebraucht. Die restlichen Parkplätze gehörten scheinbar zum jetzt verkauften Grundstück des Kulturhauses Karlshorst.
Auf seiner Webseite erklärt 4eco: "Aufgrund der zu hohen Frequentierung des Standortes in Berlin-Karlshorst und einer dadurch entstandenen Verkehrsproblematik hat das Bauordnungsamt Lichtenberg eine kurzfristige Standortschließung angeordnet." Der Standort war als solcher wohl zu erfolgreich. Zukünftig will man aber einen alternativen Standort in Karlshorst eröffnen. Das Konzept einer ökologischen Autovermietung scheint erfolgreich, so gibt es jetzt auch eine Filiale in Berlin-Mitte und zukünftig auch in Dresden und Leipzig. Die weitere Expansion soll dann über ein Franchisesystem erfolgen.
Die zuvor von 4eco genutzten Parkplätze werden jetzt für die Busausweichhaltestelle in der Dönhoffstraße gebraucht. Die restlichen Parkplätze gehörten scheinbar zum jetzt verkauften Grundstück des Kulturhauses Karlshorst.
Auf seiner Webseite erklärt 4eco: "Aufgrund der zu hohen Frequentierung des Standortes in Berlin-Karlshorst und einer dadurch entstandenen Verkehrsproblematik hat das Bauordnungsamt Lichtenberg eine kurzfristige Standortschließung angeordnet." Der Standort war als solcher wohl zu erfolgreich. Zukünftig will man aber einen alternativen Standort in Karlshorst eröffnen. Das Konzept einer ökologischen Autovermietung scheint erfolgreich, so gibt es jetzt auch eine Filiale in Berlin-Mitte und zukünftig auch in Dresden und Leipzig. Die weitere Expansion soll dann über ein Franchisesystem erfolgen.
3. Dezember 2009
Ein Blick über Karlshorst hinaus. Der Bürgerhaushalt in Lichtenberg.
Schon seit 2004 gibt es das Projekt jetzt: Bürgerhaushalt Lichtenberg. Was dahinter steckt? Ganz einfach gesagt im Bezirksetat von Lichtenberg-Hohenschönhausen gibt es eine festen Posten, über den die Bürger selbst entscheiden können. Aktuell handelt es sich immerhin um eine Summe von 30 Mio. Euro, die zur Verteilung bereit steht.
Wie funktioniert das Ganze? Interessierte BürgerInnen können Änderungen am Haushaltsplan des Bezirkes Lichtenberg einbringen. Als erstes schaut man sich am besten die bestehenden Angebote an. Dann kann man seine Meinung zu einzelnen Projekten äußern oder eigene konkrete Vorschläge einbringen. Dabei kann es von Fragen des Budgets, über die erbrachten Leistungen in ihrer Anzahl oder Qualität, bis hin zum Verzicht auf ganze Angebot um alles gehen was der Bezirk in seinem Haushaltsplan so anbietet.
Dabei gibt es zwei Wege der Partizipation. Ersterer geschieht im Netz. Unter www.buergerhaushalt-lichtenberg.de kann man nacherfolgter Registrierung eigene Vorschläge einreichen. Andere Vorschläge diskutieren und ganz zum Schluss in der Abstimmungsphase auch Punkte vergeben. Die zehn best bewertesten Vorschläge gehen dann direkt an die Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Der zweite Weg sind die sogenannten Stadtteilkonferenzen. Davon gab es 2009 insgesamt 14. Hier werden in Form von Podiumsveranstaltungen Vorschläge gesammelt und diskutiert. Auch hier werden die jeweils 5 besten Vorschläge an die BVV übergeben.
Wer sich mehr für das Theam interessiert findet heute in Neues Deutschland ein Interview mit Bürgermeisterin Christina Emmrich zum Bürgerhaushalt. Darin erfährt man u.a. das sich bereits Länder wie Belgien, Frankreich und auch Japan für das Modell interessieren. Das die Beteiligung jährlich steigt und das die Hochschule für Verwaltung in Speyer das Projekt evaluiert hat und zu einem sehr guten Ergebnis gekommen ist.
Zu Projekten die durch den Bürgerhaushalt umgesetzt wurden und direkt Karlshorst betreffen, gehören u.a.: Umzug und Sanierung der Schostakowitsch Musikschule, Erhalt des Kulturhauses Karlshorst, Pflanzung von Bäumen
Wie funktioniert das Ganze? Interessierte BürgerInnen können Änderungen am Haushaltsplan des Bezirkes Lichtenberg einbringen. Als erstes schaut man sich am besten die bestehenden Angebote an. Dann kann man seine Meinung zu einzelnen Projekten äußern oder eigene konkrete Vorschläge einbringen. Dabei kann es von Fragen des Budgets, über die erbrachten Leistungen in ihrer Anzahl oder Qualität, bis hin zum Verzicht auf ganze Angebot um alles gehen was der Bezirk in seinem Haushaltsplan so anbietet.
Dabei gibt es zwei Wege der Partizipation. Ersterer geschieht im Netz. Unter www.buergerhaushalt-lichtenberg.de kann man nacherfolgter Registrierung eigene Vorschläge einreichen. Andere Vorschläge diskutieren und ganz zum Schluss in der Abstimmungsphase auch Punkte vergeben. Die zehn best bewertesten Vorschläge gehen dann direkt an die Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Der zweite Weg sind die sogenannten Stadtteilkonferenzen. Davon gab es 2009 insgesamt 14. Hier werden in Form von Podiumsveranstaltungen Vorschläge gesammelt und diskutiert. Auch hier werden die jeweils 5 besten Vorschläge an die BVV übergeben.
Wer sich mehr für das Theam interessiert findet heute in Neues Deutschland ein Interview mit Bürgermeisterin Christina Emmrich zum Bürgerhaushalt. Darin erfährt man u.a. das sich bereits Länder wie Belgien, Frankreich und auch Japan für das Modell interessieren. Das die Beteiligung jährlich steigt und das die Hochschule für Verwaltung in Speyer das Projekt evaluiert hat und zu einem sehr guten Ergebnis gekommen ist.
Zu Projekten die durch den Bürgerhaushalt umgesetzt wurden und direkt Karlshorst betreffen, gehören u.a.: Umzug und Sanierung der Schostakowitsch Musikschule, Erhalt des Kulturhauses Karlshorst, Pflanzung von Bäumen
1. Dezember 2009
Es wird eng
Gerade reingekommen: Die Treskowallee wird in der Zeit vom 3. bis zum 17. Dezember auf Höhe der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Richtung Tierpark auf eine Spur eingeengt.
Für alle Pendler gilt: lieber etwas mehr Zeit und Geduld einplanen.
Für alle Pendler gilt: lieber etwas mehr Zeit und Geduld einplanen.
16. November 2009
Führungen durch das Rundfunkhaus in der Nalepastraße
Das Rundfunkhaus in der Nalepastraße war ja schon mal hier im Blog Thema. Wie Frau und Mann der heutigen Ausgabe von Neues Deutschland entnehmen kann, gibt es für Interessierte die Möglichkeit an Führungen durch das Gebäude teilzunehmen oder um es mit den Worten der ND-Autorin schöner zu schreiben: auf "Zeitreise durch ein Akustik-Denkmal" zu gehen.
Die Führungen finden jeden Freitag um 15 Uhr statt und sie sind kostenlos. Nicht zuletzt aus diesem Grunde die wichtige Anmerkung: alle Termine 2009 und die Monate Januar bis März 2010 sind bereits ausgebucht. Um an den ca. 90 minütigen Führungen durch die langen Flure und spektakulären Studios teilzunehmen, ist deshlab eine Anmeldung auf www.nalepastrasse.de unbedingt erforderlich.
Es sei an dieser Stelle gesagt, es ist ein wirklich sehenswertes und imposantes Gemäuer der Rundfunkgeschichte.
Die Führungen finden jeden Freitag um 15 Uhr statt und sie sind kostenlos. Nicht zuletzt aus diesem Grunde die wichtige Anmerkung: alle Termine 2009 und die Monate Januar bis März 2010 sind bereits ausgebucht. Um an den ca. 90 minütigen Führungen durch die langen Flure und spektakulären Studios teilzunehmen, ist deshlab eine Anmeldung auf www.nalepastrasse.de unbedingt erforderlich.
Es sei an dieser Stelle gesagt, es ist ein wirklich sehenswertes und imposantes Gemäuer der Rundfunkgeschichte.
4. November 2009
Nazikonzert in Karlshorst?
Die taz berichtet, das am kommenden Samstag (7. November) auf der Trabrennbahn Karlshorst ein Konzert der Hooligan-Band "Kategorie C" stattfinden soll. Der genaue Veranstaltungsort wird vom Veranstalter - das Modelabel Erik und Sons - nur per SMS mitgeteilt. Nach Informationen der taz sollen 260 Teilnehmer ein Ticket erhalten haben.
Laut tageszeitung soll der Geschäftsführer der Trabrennbahn jetzt versuchen den Vertrag anzufechten, da er über Inhalt der Veranstaltung arglistig getäuscht wurde. Das letzte Mal trat "Kategorie C" 2006 in Berlin im Rahmen eines NPD-Aufmarsches auf.
23. Oktober 2009
Kinder lernt was vernünftiges!
Wo das am besten geht? Na klar, in der Uni. Und da bietet die HTW in Karlshorst bereits in der siebten Auflage etwas besonderes an: die Kinderuni. Da können die nicht mehr ganz so kleinen - der numerus clausus liegt bei 8 Jahren - endlich sehen was sie an so einer Hochschule erwartet.
Es gibt echte Vorlesungen, von echten Professoren in echten Hörsäalen. Gut, die Studenten werden jetzt sagen, was ist daran so toll, die Profs nerven eh nur. Doch den Kindern wird so eine hervorragende Möglichkeit geboten sich ein ein Bild vom Zustand des Hochschulstandortes Karlshorst und dem echten Hochschulleben zu machen.
Los geht es am 7. November 2009 um 10.30 (da schlafen echte Studenten ja noch) in der Aula der HTW in der Treskowallee 8, 10318 Berlin. Die Vorlesungen finden dann vom 7. bis zum 28. November in der Aula der HTW immer freitags um 16.30 Uhr und samstags um 10.30 Uhr statt. Am Samstag laufen parallel zu den Vorlesungen Veranstaltungen für Eltern zu pädagogischen Themen. Das ganze Programm findet sich hier. Die Teilnahme ist kostenlos. Es gibt nicht einmal Bearbeitungsgebühren, wie die versteckten Semestergebühren ja sonst gerne genannt werden ...
Eröffnet wird die Kinderuni übrigens von Gast-Dozenten: Eliane (13) , Arthur und Tim (beide 11). Sie sind die Kinder-Dozenten 2009 und halten die Vorträge am Eröffnungstag. Ihre Themen: Drogen, Titanen und die Varus-Schlacht. Na das klingt doch vielversprechend!
Es gibt echte Vorlesungen, von echten Professoren in echten Hörsäalen. Gut, die Studenten werden jetzt sagen, was ist daran so toll, die Profs nerven eh nur. Doch den Kindern wird so eine hervorragende Möglichkeit geboten sich ein ein Bild vom Zustand des Hochschulstandortes Karlshorst und dem echten Hochschulleben zu machen.
Los geht es am 7. November 2009 um 10.30 (da schlafen echte Studenten ja noch) in der Aula der HTW in der Treskowallee 8, 10318 Berlin. Die Vorlesungen finden dann vom 7. bis zum 28. November in der Aula der HTW immer freitags um 16.30 Uhr und samstags um 10.30 Uhr statt. Am Samstag laufen parallel zu den Vorlesungen Veranstaltungen für Eltern zu pädagogischen Themen. Das ganze Programm findet sich hier. Die Teilnahme ist kostenlos. Es gibt nicht einmal Bearbeitungsgebühren, wie die versteckten Semestergebühren ja sonst gerne genannt werden ...
Eröffnet wird die Kinderuni übrigens von Gast-Dozenten: Eliane (13) , Arthur und Tim (beide 11). Sie sind die Kinder-Dozenten 2009 und halten die Vorträge am Eröffnungstag. Ihre Themen: Drogen, Titanen und die Varus-Schlacht. Na das klingt doch vielversprechend!
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