Im Februar schrieb ich hier im Blog noch von "Lebenszeichen für neue Bahnbrücke". Die haben sich jetzt erst einmal wieder erledigt. Die Berliner Morgenpost (hier via Google) berichtet von einer Verschiebung des Baustarts um mindestens ein Jahr. Die Pressemitteilung des Bezirksamtes macht es noch deutlicher.
Die Deutsche Bahn begründet die erneute Bauverzögerung mit einem fehlenden Planrechtsbeschluss durch das Eisenbahnbundesam. Aus diesem Grunde könne man definitiv nicht mehr 2011 beginnen das Nadelöhr in der Treskowallee endlich zu beseitigen. Damit geht auch das zehnte Jahr der geplanten Sanierung der Brücke und damit einhergehenden Verbreiterung um sieben Meter auf 25 Meter, sowie Erweiterung der Fahrbahn von zwei auf vier Spuren und Verlegung der Straßenbahnhaltestelle unter die Brücke verlegt vorbei, ohne das sich endlich etwas tut. Wir sind gespannt was das Jahr 2012 so bringt.
6. April 2011
2. April 2011
Boxkampf endet auf dramatische Weise
Der große Boxabend in der Trabrennbahn Karlshorst endete laut Tagesspiegel mit einem Familiendrama. So stürmte der Stiefvater der 26-jährigen Boxerin Rola El-Halabi in ihre Kabine und feurte dort auf seine Stieftocher. Bereits zuvor hatte er zwei Sicherheitsleute mit Schüssen verletzt.
Die Veranstaltung wurde nach der Tat sofort beendet, alle drei Opfer ins Krankenhaus gebracht und operiert, es schwebt keiner in Lebensgefahr. Die 800 Zuschauer mussten die Tribünenhalle verlassen, Eurosport beendete die Liveübertragung des Boxabends aus Karlshorst.
Der Tagesspiegel berichtet auch über ein etwaiges Motiv. So soll der 44-jährige Hicham El-Halabi auch als Manager und Förderer seiner Stieftochter gearbeitet haben, beide hätten sich vor Monaten zerstritten. Aus Angst vor ihrem Vater hätte die 26-jährige Boxerin extra drei Sicherheitsleute engagiert.
+++ Nachtrag: Hier findet sich ein kurzer Augenzeugenbericht zu den Ereignissen.
+++ Nachtrag: Hier findet sich ein kurzer Augenzeugenbericht zu den Ereignissen.
24. März 2011
Ostern heißt Osterfeuer in Karlshorst
Am Ostersonntag findet auf der Trabrennbahn im Biergarten wieder das alljährliche Osterfeuer statt. Dazu gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm für die ganze Familie:
Kinderprogramm mit Ostereiersuche, Ponyreiten und Stallbesuch für Interessierte.
Gegen 17:00 Uhr wird das große Osterfeuer entzündet.
Kinderprogramm mit Ostereiersuche, Ponyreiten und Stallbesuch für Interessierte.
Gegen 17:00 Uhr wird das große Osterfeuer entzündet.
8. März 2011
Fliegende Fäuste im Pferdesportpark
Da wa sonst die Traber ihre Runden drehen, gibt es am 1. April 2011 eine besondere Veranstaltung: "Back 2 Boxing". Es handelt sich dabei wie der Name schon sagt, um einen Boxabend in der Wetthalle der Trabrennbahn Karlshorst. Der Berliner Benjamin Simon bestreitet im Pferdesportpark gegen Sam Soliman einen WM-Ausscheidungskampf. Mit einem Sieg gegen den Australier würde „Iron Ben“ auf Rang 2 der IBF-Weltrangliste vorrücken. Damit würde er einem deutsch-deutschen Duell mit Sebastian Sylvester einen entscheidenden Schritt näher kommen und würde die deutsche Dominanz im Mittelgewicht weiter unterstreichen.
Beide Gegner haben ein recht unterschiedliches Kampfprofil. Benjamin Simon (28 Jahre jung) konnte 20 seiner 21 Kämpfe für sich entscheiden davon 19 durch K.O. Der 37-jährige Sam Soliman gewann 39 seiner 50 Kämpfe, davon 17 durch K.O. Doch der WM-Ausscheidungskampf ist nicht die einzige Veranstaltung des Abends. Geplant ist unter anderem eine Internationale Deutsche Meisterschaft im Schwergewicht zwischen Yakup Saglam und Michael Wallisch. Zusätzlich boxen Schwergewichts-Talent Erkan Teper, Varol Vekiloglu kämpft um die IBF Europameisterschaft, und der Münchner Alexander Petkovic wird auch in den Ring steigen.
Daneben wird es auch Kämpfe im Frauenboxen geben, unter anderem zwei Weltmeisterschaftskämpfe nach Version der IBF mit Leichtgewichtlerin Rola El-Halabi aus Ulm (gegen Irma Balijagic Adler) und der Berliner Halbmittelgewichtlerin Jennifer Retzke (gegen Eva Halasi). Und für Özlem Sahin aus Ludwigsburg steht der letzte Härtetest vor einer möglichen WM auf dem Programm.
Tickets für den Boxabend gibt es auf www.prime-time-boxing.com und ticket.figosport.de. Wer sich die Kämpfe nicht live anschauen kann oder will, dem sei gesagt, dass Eurosport am 1. April von 21 bis 23 Uhr live aus Karlshorst überträgt.
Beide Gegner haben ein recht unterschiedliches Kampfprofil. Benjamin Simon (28 Jahre jung) konnte 20 seiner 21 Kämpfe für sich entscheiden davon 19 durch K.O. Der 37-jährige Sam Soliman gewann 39 seiner 50 Kämpfe, davon 17 durch K.O. Doch der WM-Ausscheidungskampf ist nicht die einzige Veranstaltung des Abends. Geplant ist unter anderem eine Internationale Deutsche Meisterschaft im Schwergewicht zwischen Yakup Saglam und Michael Wallisch. Zusätzlich boxen Schwergewichts-Talent Erkan Teper, Varol Vekiloglu kämpft um die IBF Europameisterschaft, und der Münchner Alexander Petkovic wird auch in den Ring steigen.Daneben wird es auch Kämpfe im Frauenboxen geben, unter anderem zwei Weltmeisterschaftskämpfe nach Version der IBF mit Leichtgewichtlerin Rola El-Halabi aus Ulm (gegen Irma Balijagic Adler) und der Berliner Halbmittelgewichtlerin Jennifer Retzke (gegen Eva Halasi). Und für Özlem Sahin aus Ludwigsburg steht der letzte Härtetest vor einer möglichen WM auf dem Programm.
Tickets für den Boxabend gibt es auf www.prime-time-boxing.com und ticket.figosport.de. Wer sich die Kämpfe nicht live anschauen kann oder will, dem sei gesagt, dass Eurosport am 1. April von 21 bis 23 Uhr live aus Karlshorst überträgt.
7. Februar 2011
Bahn hängt Karlshorst ab
Der Regionalbahnhof Karlshorst ist schon seit Jahren in einem erbärmlichen Zustand. Die Bahnsteigkante bröckelt, die Wartehäuschen versprühen den Charme einer Dorfstation, die schon lange geschlossen ist. Die Treppe zum Gleis in Richtung Innenstadt ist besoonders im Winter ein großes Sicherheitsrisiko. Doch Besserung ist hier nicht in Sicht. Die Bahn möchte den Regionalbahnhof Karlshorst definitiv im Jahre 2016 schließen, so schreibt der Tagesspiegel.
Das ist besonders vor dem Hintergrund der Entscheidung, keinen neuen Bahnhof in Köpenick zu errichten, sehr fragwürdig. So wird der gesamte Südosten Berlins vom Regionalverkehr abgehängt, da es auf der Linie zwischen Erkner und Ostbahnhof keinen einzigen Halt für die Regionallinien geben wird. Auch der Airport Express der den Flughafen für auch für den Südosten recht gut erreichbar machte, wird dann nicht mehr in Karlshorst halten.
Während die Einwohnerzahl in Köpenick und besonders Karlshorst wächst und mit dem 1. FC Union Berlin und auch der Bühne in der Wuhlheide nicht nur lokal bedeutsame Einrichtungen an der Strecke liegen, sieht die Bahn das anders.
Das ist besonders vor dem Hintergrund der Entscheidung, keinen neuen Bahnhof in Köpenick zu errichten, sehr fragwürdig. So wird der gesamte Südosten Berlins vom Regionalverkehr abgehängt, da es auf der Linie zwischen Erkner und Ostbahnhof keinen einzigen Halt für die Regionallinien geben wird. Auch der Airport Express der den Flughafen für auch für den Südosten recht gut erreichbar machte, wird dann nicht mehr in Karlshorst halten.
Während die Einwohnerzahl in Köpenick und besonders Karlshorst wächst und mit dem 1. FC Union Berlin und auch der Bühne in der Wuhlheide nicht nur lokal bedeutsame Einrichtungen an der Strecke liegen, sieht die Bahn das anders.
3. Februar 2011
Weltrekord auf der Trabrennbahn Karlshorst?
Am 11. Februar ist Renntag im Pferdesportpark Karlshorst. Das ist eigentlich nichts ungewöhnliches, wäre da nicht das Pferd Bentley Sun. Es stellte am 29. Dezember 2010 den Weltrekord von 38. Siegen in Folge, gehalten seit 2002 von Bodyguard of Spain, ein und könnte nun am Freitag, 11.02.2011 den 39. Sieg in Folge erringen und damit alleiniger Rekorhalter werden. Der Renntag beginnt um 17 Uhr und Bentley Sun startet im 8. Rennen.
2. Februar 2011
Bahnhof Karlshorst - wieder Lebenszeichen für neue Bahnbrücke
Geplant ist die neue Bahnbrücke schon sehr lange, erste Fertigstellungstermine waren im Jahre 2001, dann wieder im Jahre 2006. Jetzt gibt es wieder neue Informationen der Deutschen Bahn. Der Berliner Kurier schreibt, dass nun im Juni 2011 endlich die Bauarbeiten beginnen sollen. Dabei soll die Straße verbreitert werden und die Starßenbahnhaltestelle direkt an den S-Bahnhof verlegt werden. Laut Bahn AG wird der Verkehr nur an den Wochenende beeinträchtigt. Das Ganze soll dann im Jahre 2013 fertig sein. Eine ganz schön lange Zeit, doch erst einmal muss wirklich angefangen werden zu bauen.
10. Dezember 2010
Tierpark Friedrichsfelde als Disneyland?
Dem Tierpark geht es schlecht. Zwar ist mit Thila Sarrazin sein größter Kritiker nicht mehr da, doch schreibt der Tierpark Verluste. In diesem sollen es wohl 1,6 Mio EUR Miese sein. Das zehrt an den Rücklagen des Tierparks. Grund für die schlechte Situation sind die zu geringen Besucherzahlen.
Dazu gibt es jetzt verschiedenste Verbesserungsvorschläge, um mehr Gäste in den schönen Landschaftstiergarten zu locken. Die Grünen möchten z.B. gerne einen Abenteuertiergarten und Safaripark aus dem Friedrichsfelder Tierpark machen - eine Art Disneyland also. Auch die Linkspartei machte sich nun so ihre Gedanken. Neues Deutschland berichtet heute über einen Antrag der LINKEN Lichtenberg an die BVV mit dem Titel »Ohne wenn und aber – ja zur Perspektive von Tierpark und Zoo«. Darin fordert man unter anderem mehr Hinweise auf den Tierpark im Straßenbild, eine Verbesserung des Marketing- und des Veranstaltungskonzepts. Auch die Angebotsqualität soll sich verbessern, der Streichelzoo für Kinder ist da so ein Punkt. Die Idee der Grünen, einen Safaripark oder gar ein Disneyland aus dem Tierpark zu machen, lehnt man - zum Glück - ab.
Nicht unerwähnt soll hier bleiben, dass Finanzsenator Ulrich Nußbaum im Juli bei einem Rundgang durch den Zoologischen Garten, trotz aller notwendigen Sparsamkeit, eine Bestandsgarantie für beide Einrichtungen abgegeben hat.
Dazu gibt es jetzt verschiedenste Verbesserungsvorschläge, um mehr Gäste in den schönen Landschaftstiergarten zu locken. Die Grünen möchten z.B. gerne einen Abenteuertiergarten und Safaripark aus dem Friedrichsfelder Tierpark machen - eine Art Disneyland also. Auch die Linkspartei machte sich nun so ihre Gedanken. Neues Deutschland berichtet heute über einen Antrag der LINKEN Lichtenberg an die BVV mit dem Titel »Ohne wenn und aber – ja zur Perspektive von Tierpark und Zoo«. Darin fordert man unter anderem mehr Hinweise auf den Tierpark im Straßenbild, eine Verbesserung des Marketing- und des Veranstaltungskonzepts. Auch die Angebotsqualität soll sich verbessern, der Streichelzoo für Kinder ist da so ein Punkt. Die Idee der Grünen, einen Safaripark oder gar ein Disneyland aus dem Tierpark zu machen, lehnt man - zum Glück - ab.
Nicht unerwähnt soll hier bleiben, dass Finanzsenator Ulrich Nußbaum im Juli bei einem Rundgang durch den Zoologischen Garten, trotz aller notwendigen Sparsamkeit, eine Bestandsgarantie für beide Einrichtungen abgegeben hat.
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