16. Juli 2009

Radfahrer aufgepasst

Wer schon einmal versucht hat die Treskowallee mit dem Fahrrad zu befahren, weiß wovon ich rede. Es sit lebensgefährlich. Der tägliche LKW-Verkehr, Unmengen an PKW und dazu noch Busse, da ist einfach kein Platz für Fahrradfahrer. Doch gibt es ein Problem: Radwege? Fehlanzeige!

Doch jetzt gibt es eine Neuerung. Wie die Berliner Morgenpost berichtet, ist ab September das Radfahren auf den Fußwegen der Treskowallee offiziell erlaubt. Da bei der Sanierung der Treskowallee keine Radwege eingerichtet werden konnten, die Fahrspur ist zu eng dafür, darf man jetzt gemeinsam mit den Fußgängern auf dem Bürgersteig radeln. Diese Erlaubnis soll gar auf die westlich der Treskowallee verlaufenden kleinen Seitenstraße ausgedehnt werden.

Da freut sich das Radfahrerherz, muss man nicht immer ängstlich nach den netten Damen und Herren des Ordnungsamtes Ausschau halten und kann endlich sicher durch Karlshorst fahren.

8. Juli 2009

Dem Bauer sei gedankt

Karlshorst erlebt eine Premiere. pro Agro, der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg e.V., veranstaltet vom 25. bis 27. September 2009 auf der Trabrennbahn Karlshorst das erste Erntefest Berlin-Brandenburg. Offiziell handelt es sich hierbei um eine Messe.

Eröffnet wird die Veranstaltung am Freitag, den 25. September um 15 Uhr durch einen Renntag. Das Gelände der Trabrennbahn bietet dabei die Kulisse für verschiedenen Themenparks.
Diese stehen unter den Mottos:
"Kulinarisches – Informieren, Probieren, Kaufen", "Urlaub auf dem Land", "Pferdeland", "Freizeit/Kultur/Sport" und "Technikpark".

Begleitend soll es ein "vielfältiges Rahmenprogramm auf Bühnen, der Rennbahn und den Reitsportanlagen" geben. Das ganze liest sich wie eine kleine Grüne Woche, nur halt nicht in Messehallen, sondern im Freien auf der Trabrennbahn. Ob der ganze Spaß Eintritt kostet, geht aus der Seite des Veranstalters leider nicht hervor.

2. Juli 2009

Portrait des Rundfunkhauses an der Nalepastraße

Wer sich etwas für das DDR-Rundfunkhaus in der Nalepastraße interessiert, sollte folgenden Artikel in Neues Deutschland unbedingt lesen. Er beschreibt sehr schön die derzeitige Nutzung des Hauses und gibt einen kurzen Ausblick in zukünftige Projekte.

Glückliche Hunde

Also ich habe ja keinen Hund. Doch selbst wenn ich einen hätte, wüsste ich nicht, ob ich mit ihm zum Event4HappyDogs gehen würde. Der findet am 5. Juli auf der Trabrennbahn Karlshorst statt. Was einen dort erwartet? Laut Veranstalter eine ganze Menge. Doch als erstes müssen 4 EUR Eintritt gezahlt werden. Jeder Hund kann sich dann von Frauchen oder Herrchen noch eine "HappyDogSports"-Spielflatrate für 10 EUR kaufen lassen. Klingt toll, oder?

Jetzt aber zurück zu der Frage was die lieben Vierbeiner dort nun alles erleben können. Da hätten wir ab 11:45 Uhr "Michael Jackson meets DogFrisbee", vielleicht eine Art Hommage an den verstorbenen King of Pop. Später gibt es DogDancing und Hundefussball und wenn der liebe Fiffi noch nicht genug hat wartet auch noch ein Hundecasting auf ihn. Das klingt doch nach einem amüsanten Nachmittag.

Und das Shopping-Herz wird wie bei jedem richtig guten Event natürlich auch bedient. Das ist doch was. Also ehrlich, wer regelmäßig den Hundeprofi im TV verfolgt, der ist auf dieser Veranstaltung sicher gut aufgehoben, der Rest geht lieber mit seinem Hund auf einen Hundespielplatz oder ganz konventionell auf eine große Wiese.

29. Juni 2009

Aus der FHTW wurde die HTW

Die Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) an der Trekowallee ist weg. Nicht ganz. Sie heißt jetzt anders. Beim zufälligen surfen auf http://www.fhtw-berlin.de/ teilte man mir mit, dass die Adresse nicht mehr existiert und nun http://www.htw-berlin.de/ die richtige Domain sei. Was ist da denn los?

Eine kurze Recherche im Netz ergab folgendes im Tagesspiegel: "Vom 1. April an hat Berlin keine Fachhochschulen mehr. Die vier staatlichen Fachhochschulen sind dann „Hochschulen“. Das sieht eine Änderung des Berliner Hochschulgesetzes vor. Der Senat begründete die Umbenennung damit, dass international „Fachhochschulen“ nicht üblich seien. "

Gut. Wieder etwas gelernt, FHTW heißt jetzt HTW = Hochschule für Technick und Wirtschaft, aber der Inhalt bleibt.

26. Juni 2009

Gartenarbeitsschule in der Trautenauer Straße vor dem Aus?

Sie liegt in einer eher abgelegenen Ecke Karlshorsts. Die Gartenarbeitsschule Lichtenberg. Gegründet wurde Sie bereits vor über 40 Jahren und wird jährlich von fast 5.000 Schülern besucht. Die Kinder sollen dort den ökologischen Gartenbau, Biologie im Freien, Anzucht und Pflege von Zimmerpflanzen u.v.m. lernen.

Doch wie Neues Deutschland in seiner heutigen Ausgabe berichtet, steht die Schule vor dem Aus. Grund ist ein wohl verschluderter Grundbucheintrag. Damit gehört ein Teil des Geländes - u.a. der große Teich - nicht mehr dem Bezirk, sondern der anliegenden Müllfirma. Die möchte das Gelände gerne nutzen: für weitere Containerabstellplätze. Zukünftig soll laut Artikel das gesamte Gelände zu Wohnbauland werden. Dazu ist folgender Link (Stand: Februar 2008) sehr zu empfehlen. Dort findet sich ein detailliertes Konzept zur Nutzung des gesamten Großareals "Blockdammweg".

Und wie geht es jetzt mit der Gartenschule weiter? Laut ND-Artikel soll diese früher oder später umziehen. Das erkläre aber einer den großen Bäumen und Gehölzen. Die werden dann einfach abgeholzt werden. Trübe Aussichten für die Umwelt.

19. Juni 2009

Das waren die Deutsch Russischen Festtage 2009

Ein voller Erfolg. So lassen sich die Festtage zusammenfassen. OK, es gab Abstriche am Freitag, denn hier spielte das Wetter mit Sturm und Regen wirklich nicht mit. Doch am Abend zu SILLY war es dann schon ganz schön und die Besucher strömten.

Es fällt auf, dass das Gelände der Trabrennbahn einfach wie gemacht ist für ein großes Fest. Die Tribüne bietet Sitzplätze für Konzerte etc. Der Biergarten kann mit Schatten und auch etwas Ruhe aufwarten. Und es ist mehr als genug Platz für die vielen Buden. Sehr schön ist auch die Mischung des Publikums. Viele Familien und vor allen Dingen Russen und Deutsche finden den Weg zum Fest.

Verbessern sollte man auf jeden Fall die Außenwerbung. So war am Eingang der Trabrennbahn kein Hinweis auf die Festtage. Die Plakate in der ganzen Stadt waren natürlich nicht zu übersehen, doch in Karlshorst selbst könnte ein Hinweis direkt am Bahnhof (ein Aufsteller wie im ersten Jahr?) nicht schaden.

Wer nicht dabei war hat definitiv etwas verpasst. Dafür gibt es hier eine Bildergalerie. Und hier findet sich in Neues Deutschland eine Rückschau zum Volksfest.

Die nächsten Festtage sollen vom 11.-13. Juni 2010 stattfinden.

10. Juni 2009

Regionalbahnhof adé, Brücke olé?

Wie der Bürgerverein Berlin-Karlshorst auf seiner Webseite berichtet plant die Deutsche Bahn ab dem Jahr 2013 keine Regionalbahnen mehr in Karlshorst halten zu lassen. Da man von einer Fertigstellung des Köpenicker Bahnhofs zu diesem Zeitpunkt ausgeht, ist der Halt in Karlshorst dann überflüssig. Damit entfällt die direkte Anbindung an den BBI International (Flugahfen Schönefeld) und natürlich auch eine schnelle Verbindung in die Berliner Innenstadt.

Außerdem wird berichtet, dass die geplante neue Brücke am S-Bahnhof Karlshorst definitiv erst im Jahre 2011 gebaut werden soll. Die Treskowallee soll an dieser Stelle dann vierspurig ausgebaut werden. Dabei ist mit extremen Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Doch wer glaubt das tatsächlich 2011 der erste Spatenstich erfolgt?