Also ich habe ja keinen Hund. Doch selbst wenn ich einen hätte, wüsste ich nicht, ob ich mit ihm zum Event4HappyDogs gehen würde. Der findet am 5. Juli auf der Trabrennbahn Karlshorst statt. Was einen dort erwartet? Laut Veranstalter eine ganze Menge. Doch als erstes müssen 4 EUR Eintritt gezahlt werden. Jeder Hund kann sich dann von Frauchen oder Herrchen noch eine "HappyDogSports"-Spielflatrate für 10 EUR kaufen lassen. Klingt toll, oder?
Jetzt aber zurück zu der Frage was die lieben Vierbeiner dort nun alles erleben können. Da hätten wir ab 11:45 Uhr "Michael Jackson meets DogFrisbee", vielleicht eine Art Hommage an den verstorbenen King of Pop. Später gibt es DogDancing und Hundefussball und wenn der liebe Fiffi noch nicht genug hat wartet auch noch ein Hundecasting auf ihn. Das klingt doch nach einem amüsanten Nachmittag.
Und das Shopping-Herz wird wie bei jedem richtig guten Event natürlich auch bedient. Das ist doch was. Also ehrlich, wer regelmäßig den Hundeprofi im TV verfolgt, der ist auf dieser Veranstaltung sicher gut aufgehoben, der Rest geht lieber mit seinem Hund auf einen Hundespielplatz oder ganz konventionell auf eine große Wiese.
2. Juli 2009
29. Juni 2009
Aus der FHTW wurde die HTW
Die Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) an der Trekowallee ist weg. Nicht ganz. Sie heißt jetzt anders. Beim zufälligen surfen auf http://www.fhtw-berlin.de/ teilte man mir mit, dass die Adresse nicht mehr existiert und nun http://www.htw-berlin.de/ die richtige Domain sei. Was ist da denn los?
Eine kurze Recherche im Netz ergab folgendes im Tagesspiegel: "Vom 1. April an hat Berlin keine Fachhochschulen mehr. Die vier staatlichen Fachhochschulen sind dann „Hochschulen“. Das sieht eine Änderung des Berliner Hochschulgesetzes vor. Der Senat begründete die Umbenennung damit, dass international „Fachhochschulen“ nicht üblich seien. "
Gut. Wieder etwas gelernt, FHTW heißt jetzt HTW = Hochschule für Technick und Wirtschaft, aber der Inhalt bleibt.
Eine kurze Recherche im Netz ergab folgendes im Tagesspiegel: "Vom 1. April an hat Berlin keine Fachhochschulen mehr. Die vier staatlichen Fachhochschulen sind dann „Hochschulen“. Das sieht eine Änderung des Berliner Hochschulgesetzes vor. Der Senat begründete die Umbenennung damit, dass international „Fachhochschulen“ nicht üblich seien. "
Gut. Wieder etwas gelernt, FHTW heißt jetzt HTW = Hochschule für Technick und Wirtschaft, aber der Inhalt bleibt.
26. Juni 2009
Gartenarbeitsschule in der Trautenauer Straße vor dem Aus?
Sie liegt in einer eher abgelegenen Ecke Karlshorsts. Die Gartenarbeitsschule Lichtenberg. Gegründet wurde Sie bereits vor über 40 Jahren und wird jährlich von fast 5.000 Schülern besucht. Die Kinder sollen dort den ökologischen Gartenbau, Biologie im Freien, Anzucht und Pflege von Zimmerpflanzen u.v.m. lernen.
Doch wie Neues Deutschland in seiner heutigen Ausgabe berichtet, steht die Schule vor dem Aus. Grund ist ein wohl verschluderter Grundbucheintrag. Damit gehört ein Teil des Geländes - u.a. der große Teich - nicht mehr dem Bezirk, sondern der anliegenden Müllfirma. Die möchte das Gelände gerne nutzen: für weitere Containerabstellplätze. Zukünftig soll laut Artikel das gesamte Gelände zu Wohnbauland werden. Dazu ist folgender Link (Stand: Februar 2008) sehr zu empfehlen. Dort findet sich ein detailliertes Konzept zur Nutzung des gesamten Großareals "Blockdammweg".
Und wie geht es jetzt mit der Gartenschule weiter? Laut ND-Artikel soll diese früher oder später umziehen. Das erkläre aber einer den großen Bäumen und Gehölzen. Die werden dann einfach abgeholzt werden. Trübe Aussichten für die Umwelt.
Doch wie Neues Deutschland in seiner heutigen Ausgabe berichtet, steht die Schule vor dem Aus. Grund ist ein wohl verschluderter Grundbucheintrag. Damit gehört ein Teil des Geländes - u.a. der große Teich - nicht mehr dem Bezirk, sondern der anliegenden Müllfirma. Die möchte das Gelände gerne nutzen: für weitere Containerabstellplätze. Zukünftig soll laut Artikel das gesamte Gelände zu Wohnbauland werden. Dazu ist folgender Link (Stand: Februar 2008) sehr zu empfehlen. Dort findet sich ein detailliertes Konzept zur Nutzung des gesamten Großareals "Blockdammweg".
Und wie geht es jetzt mit der Gartenschule weiter? Laut ND-Artikel soll diese früher oder später umziehen. Das erkläre aber einer den großen Bäumen und Gehölzen. Die werden dann einfach abgeholzt werden. Trübe Aussichten für die Umwelt.
19. Juni 2009
Das waren die Deutsch Russischen Festtage 2009
Ein voller Erfolg. So lassen sich die Festtage zusammenfassen. OK, es gab Abstriche am Freitag, denn hier spielte das Wetter mit Sturm und Regen wirklich nicht mit. Doch am Abend zu SILLY war es dann schon ganz schön und die Besucher strömten.
Es fällt auf, dass das Gelände der Trabrennbahn einfach wie gemacht ist für ein großes Fest. Die Tribüne bietet Sitzplätze für Konzerte etc. Der Biergarten kann mit Schatten und auch etwas Ruhe aufwarten. Und es ist mehr als genug Platz für die vielen Buden. Sehr schön ist auch die Mischung des Publikums. Viele Familien und vor allen Dingen Russen und Deutsche finden den Weg zum Fest.
Verbessern sollte man auf jeden Fall die Außenwerbung. So war am Eingang der Trabrennbahn kein Hinweis auf die Festtage. Die Plakate in der ganzen Stadt waren natürlich nicht zu übersehen, doch in Karlshorst selbst könnte ein Hinweis direkt am Bahnhof (ein Aufsteller wie im ersten Jahr?) nicht schaden.
Wer nicht dabei war hat definitiv etwas verpasst. Dafür gibt es hier eine Bildergalerie. Und hier findet sich in Neues Deutschland eine Rückschau zum Volksfest.
Die nächsten Festtage sollen vom 11.-13. Juni 2010 stattfinden.
Es fällt auf, dass das Gelände der Trabrennbahn einfach wie gemacht ist für ein großes Fest. Die Tribüne bietet Sitzplätze für Konzerte etc. Der Biergarten kann mit Schatten und auch etwas Ruhe aufwarten. Und es ist mehr als genug Platz für die vielen Buden. Sehr schön ist auch die Mischung des Publikums. Viele Familien und vor allen Dingen Russen und Deutsche finden den Weg zum Fest.
Verbessern sollte man auf jeden Fall die Außenwerbung. So war am Eingang der Trabrennbahn kein Hinweis auf die Festtage. Die Plakate in der ganzen Stadt waren natürlich nicht zu übersehen, doch in Karlshorst selbst könnte ein Hinweis direkt am Bahnhof (ein Aufsteller wie im ersten Jahr?) nicht schaden.
Wer nicht dabei war hat definitiv etwas verpasst. Dafür gibt es hier eine Bildergalerie. Und hier findet sich in Neues Deutschland eine Rückschau zum Volksfest.
Die nächsten Festtage sollen vom 11.-13. Juni 2010 stattfinden.
10. Juni 2009
Regionalbahnhof adé, Brücke olé?
Wie der Bürgerverein Berlin-Karlshorst auf seiner Webseite berichtet plant die Deutsche Bahn ab dem Jahr 2013 keine Regionalbahnen mehr in Karlshorst halten zu lassen. Da man von einer Fertigstellung des Köpenicker Bahnhofs zu diesem Zeitpunkt ausgeht, ist der Halt in Karlshorst dann überflüssig. Damit entfällt die direkte Anbindung an den BBI International (Flugahfen Schönefeld) und natürlich auch eine schnelle Verbindung in die Berliner Innenstadt.
Außerdem wird berichtet, dass die geplante neue Brücke am S-Bahnhof Karlshorst definitiv erst im Jahre 2011 gebaut werden soll. Die Treskowallee soll an dieser Stelle dann vierspurig ausgebaut werden. Dabei ist mit extremen Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Doch wer glaubt das tatsächlich 2011 der erste Spatenstich erfolgt?
Außerdem wird berichtet, dass die geplante neue Brücke am S-Bahnhof Karlshorst definitiv erst im Jahre 2011 gebaut werden soll. Die Treskowallee soll an dieser Stelle dann vierspurig ausgebaut werden. Dabei ist mit extremen Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Doch wer glaubt das tatsächlich 2011 der erste Spatenstich erfolgt?
20. Mai 2009
Die 3. Deutsch Russischen Festtage stehen vor der Tür
An dieser Stelle muss ich etwas weiter ausholen. Im Jahre 2007 fanden sie das erste Mal in Karlshorst auf der Trabrennbahn statt, die Deutsch Russischen Festtage. Damals fand ich die Idee sehr charmant, da Karlshorst mit dem Deutsch-Russischem Museum ja durchaus eine Verbindung zu Russland oder damals der Sowjetunion hat. Das Volksfest konnte auch gleich mit der ersten Auflage überzeugen. Ich glaube mich an 80.000 Besucher zu erinnern. Im letzten Jahr fanden dann bereits 110.000 Besucher den Weg nach Karlshorst, um sich bei Pelmeni, Borschtsch und Wodka (so das Klischee) an Musik, Sport und Kultur zu begeistern.
In diesem Jahr peilen die Veranstalter bereits 150.000 Besucher an, Veranstaltungsort ist jetzt schon traditionell die Trabrennbahn Karlshorst. Das Programm (hier die ausführliche Version) liest sich wieder vielversprechend. Eröffnet werden die Festtage am 12. Juni 2009 um 14 Uhr und gehen dann bis zum Sonntag, den 14. Juni 2009, 20 Uhr. Am Freitagabend bietet ein Konzert der Band Silly und Nadezhda Babkina einen ersten Höhepunkt, anschließend gibt es noch ein großes Feuerwerk. Am Samstag findet der Deutsch Russische Renntag statt und am Abend eine Rocknacht in der Tribühnenhalle. Sonntag kann man sich ein großes Boxtunier freuen, ehe die Festtage dann mit einem weiteren Konzert ausklingen.
Neben den Highlights aus dem Programm sollte man unbedingt die russische Küche probieren und diesem Jahr erstmalig dabei: Lesungen im "Kreml" (Literaturzelt). Wer jetzt noch keine Lust hat vorbei zuschauen, dem sei gesagt der Eintritt ist frei!
In diesem Jahr peilen die Veranstalter bereits 150.000 Besucher an, Veranstaltungsort ist jetzt schon traditionell die Trabrennbahn Karlshorst. Das Programm (hier die ausführliche Version) liest sich wieder vielversprechend. Eröffnet werden die Festtage am 12. Juni 2009 um 14 Uhr und gehen dann bis zum Sonntag, den 14. Juni 2009, 20 Uhr. Am Freitagabend bietet ein Konzert der Band Silly und Nadezhda Babkina einen ersten Höhepunkt, anschließend gibt es noch ein großes Feuerwerk. Am Samstag findet der Deutsch Russische Renntag statt und am Abend eine Rocknacht in der Tribühnenhalle. Sonntag kann man sich ein großes Boxtunier freuen, ehe die Festtage dann mit einem weiteren Konzert ausklingen.
Neben den Highlights aus dem Programm sollte man unbedingt die russische Küche probieren und diesem Jahr erstmalig dabei: Lesungen im "Kreml" (Literaturzelt). Wer jetzt noch keine Lust hat vorbei zuschauen, dem sei gesagt der Eintritt ist frei!
7. Mai 2009
Einkaufen. Im Kiez.
Seit einiger Zeit wird ja auf dem Grundstück Marksburgstraße/ Ecke Sangeallee kräftig gebuddelt. Erst wurde der vormalige kleine Einkaufsladen abgerissen, jetzt sind bereits die ersten neuen Fundamente fertig.Es tut sich etwas.
Es wird zwar noch einige Zeit vergehen, doch dann kann man auch in der Marksburgstraße (wieder) einkaufen gehen. Die Baustelle wird sich, wenn Sie dann fertig gebaut haben, in einen EDEKA-Markt verwandeln. Jedenfalls wenn man der Bauzeichnung im Bauleiter-Container glauben schenken darf.
Nach dem kurzen Gastspiel des Wochenmarktes vor der Wäscherei Meseke in der Marksburgstraße 1, wird es also demnächst ein wahres Einkaufsparadies geben. Für die älteren Anwohner sicher schön, ist die nächste Einkaufsmöglichkeit ja nicht gerade um die Ecke, doch insgesamt hat Karlshorst sicherlich nicht unbedingt noch einen Supermarkt gebraucht. Aber immerhin - kein ALDI oder Lidl.
Es wird zwar noch einige Zeit vergehen, doch dann kann man auch in der Marksburgstraße (wieder) einkaufen gehen. Die Baustelle wird sich, wenn Sie dann fertig gebaut haben, in einen EDEKA-Markt verwandeln. Jedenfalls wenn man der Bauzeichnung im Bauleiter-Container glauben schenken darf.
Nach dem kurzen Gastspiel des Wochenmarktes vor der Wäscherei Meseke in der Marksburgstraße 1, wird es also demnächst ein wahres Einkaufsparadies geben. Für die älteren Anwohner sicher schön, ist die nächste Einkaufsmöglichkeit ja nicht gerade um die Ecke, doch insgesamt hat Karlshorst sicherlich nicht unbedingt noch einen Supermarkt gebraucht. Aber immerhin - kein ALDI oder Lidl.
4. Mai 2009
Mal wieder wandern gehen
Wer zur Zeit aufmerksam durch Karlshorst läuft, wird sie nicht übersehen, die Ankündigungen für die "Familienwanderung" durch den Volkspark Wuhlheide am 17. Mai 2009. Startpunkt ist um 10 Uhr die Wetthalle der Trabrennbahn Karlshorst.
Dann geht es auf einer 5 km langen Strecke durch die Wuhlheide. Auf der Strecke wird es Erläuterungen zu historischen Stätten im Volkspark Wuhlheide geben. Ziel des ganzen ist es, Interessierte mit der Geschichte des in den Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts entstandenen Volksparkes vertraut zu machen.
Auf den Plakaten wird um telefonische Anmeldung unter: 030 51 48 97 36 gebeten.
Dann geht es auf einer 5 km langen Strecke durch die Wuhlheide. Auf der Strecke wird es Erläuterungen zu historischen Stätten im Volkspark Wuhlheide geben. Ziel des ganzen ist es, Interessierte mit der Geschichte des in den Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts entstandenen Volksparkes vertraut zu machen.
Auf den Plakaten wird um telefonische Anmeldung unter: 030 51 48 97 36 gebeten.
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